Langfristige Unterstützung
07.01.2011 - OPPENHEIM/WORMS
SPENDE 5 000 Euro von der PSD-Bank für Tafeln in Oppenheim, Worms und Alzey
(red). Die „Oppenheimer Tafel“ versorgt genau wie die anderen rund 860 Tafeln in Deutschland bedürftige Menschen mit Lebensmitteln, die diese sich sonst nicht leisten könnten. Trotz ehrenamtlicher Mitarbeiter entstehen dabei Kosten, die irgendwie gedeckt werden müssen. Die PSD-Bank Koblenz spendete dafür 5 000 Euro an die Tafeln in Worms, Alzey und Oppenheim, um einen Beitrag dafür zu leisten, dass dieser gemeinnützige Dienst auch weiterhin angeboten werden kann.
„Wir haben uns vorgenommen, die Tafeln längerfristig zu unterstützen. Dieses soziale Engagement soll keine Eintagsfliege sein“, erklärte der PSD-Vorstandsvorsitzende Franz Merkes bei der Scheckübergabe.
1 500 Euro gehen an Oppenheimer Einrichtung
In Zeiten leerer Stadtsäckel seien wirtschaftliche Unternehmen gefordert, ihren Beitrag zu leisten, so Merkes weiter. Bernd Schittler erklärte, das Geld stamme aus den Zweckerträgen des Gewinnsparens bei der PSD-Bank.
„Der Spendenbeitrag ist erst durch die Teilnahme unserer Kunden möglich geworden, da mit jedem gekauften Los soziale und kulturelle Institutionen in unserem Geschäftsgebiet unterstützt werden.“
In diesem Jahr erhält die Wormser Tafel 2 000 Euro, während die Tafeln in Alzey und Oppenheim jeweils 1 500 Euro bekommen. Die Spende ist dabei nicht an einen bestimmten Zweck gebunden, sondern kann von den jeweiligen Tafeln in eigenem Ermessen verwendet werden. Darüber freuen sich die Tafel-Geschäftsführer sehr, denn trotz der ehrenamtlichen Mitarbeiter haben die Tafeln hohe Fixkosten zu tragen. So bekommen sie zwar die Lebensmittel umsonst, doch müssen diese dann in Kühltruhen gelagert werden, was die Stromzähler nach oben treibt.
Arbeit könnte in Zukunft noch weiter zunehmen
„Diese Spende ist eine Wertschätzung für unsere Arbeit und zeugt von dem Vertrauen, das man uns entgegenbringt“, äußerte der Wormser Tafel-Geschäftsführer Sehrt seinen Dank beim Vorstand der PSD-Bank. Die Erkenntnis, dass es auch in unserer Gesellschaft Armut gebe, sei mittlerweile bei den meisten Zeitgenossen angekommen.
„Fast jeder kennt jemanden, der zur Tafel geht“, brachte Sehrt die Bedeutung der Tafel für die Gesellschaft auf den Punkt. Es gebe jedoch immer noch Menschen, die sich schämten, die Dienste der Tafel in Anspruch zu nehmen. Die Arbeit für die Tafeln dürfte in Zukunft eher noch größer werden, da seien solche Spenden sehr hilfreich.

