(red). Die Mombacher Hauptstraße sei stets präsent in der Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger: teils positiv, teils als Anlass zu Beschwerden: zu schnelle Fahrzeuge, Falschparker, Belästigung von Passanten, Müllansammlungen werden häufig beklagt, zählt Ortsvorsteherin Dr. Eleonore Lossen-Geißler auf.
Trotz vielfältiger Bemühungen von Ortsvorsteherin und Ortsbeirat, von Stadtteilhelfern, Vereinen, „Sozialer Stadt“, Gewerbetreibenden, Anwohnern und zuständigen Ämtern sowie Polizei sei bisher keine dauerhaft befriedigende Lösung gefunden worden.
Nun hat Ortsvorsteherin Lossen-Geißler die Initiative ergriffen und sich an den Kommunalen Präventivrat der Stadt Mainz gewandt, mit der Bitte um Unterstützung. Sehr rasch konnte eine Arbeitsgruppe „Stadtteilfocus Mombacher Hauptstraße“ eingerichtet werden, unter Leitung der Geschäftsführerin des Kommunalen Präventivrates, Alexandra Barth. Die Arbeitsgruppe, der Vertreter des Ordnungsamts, der Straßenverkehrsbehörde, der Polizei, des Jugendamts, die Quartiermanagerin der „Sozialen Stadt“, die Ortsvorsteherin und weitere Fachleute angehören, habe sich vor kurzem getroffen und mit der Analyse der Situation und dem schrittweisen weiteren Vorgehen befasst, berichtet Lossen-Geißler. Bei einem Gespräch mit dem entsprechenden Arbeitskreis der „Sozialen Stadt“ seien die zahlreich erschienenen Anwohner mit ihren Anregungen und Vorschlägen einbezogen worden. Im Januar soll sich die Arbeitsgruppe erneut treffen, um die bereits eingeleiteten Maßnahmen zu bewerten, das weitere Vorgehen abzustimmen und ein Bürgergespräch vorzubereiten. Lossen-Geißler zeigt sich erleichtert und optimistisch, dass dieses gemeinsame Vorgehen Wirkung zeigt und zu einer Entspannung der Situation und einer Aufwertung der Hauptstraße führen wird.

