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(slo). „Wir können nicht ganz Mombach sanieren“, gab Siggi Peege, die alte und neue Vorsitzende des Vereins „Schöneres Mombach“ zwar zu, konnte aber im gleichen Moment den Mitgliedern ihres Vereins von vielen erfolgreichen Aktionen berichten. Bei der Jahreshauptversammlung des gemeinnützigen Vereins, der den Stadtteil aufwerten will, ging es aber auch um Projekte, die nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten.
Vor allem die Bepflanzungssituation an der Hauptstraße, deren Aufwertung eines der Hauptanliegen des Vereins ist, sei kritisch, bemerkte der stellvertretende Vorsitzende Gerhard Schwind, der ebenfalls im Amt bestätigt wurde. „Einige Baumscheiben werden ehrenamtlich gepflegt, aber langfristig wird das nicht zu machen sein“, sagte er. Für Peege liegt das Problem gar nicht einmal in zu geringer Bewässerung. „Sie sind immer wieder Opfer von Vandalismus und werden nach wie vor als Hundeklos missbraucht.“
Ein weiterer Bestandteil der „traurigen Bepflanzungssituation“ sei der Obstbaumpark am Großen Sand. „Der Park ist in einem sehr schlechten Zustand. Viele Bäume sind abgestorben“, berichtete die Vorsitzende. Dabei sei man Opfer einer falschen Beratung geworden.
Erfreuliche Nachrichten gab es von der Umgestaltung des Platzes an der Kreuzkapelle, dem aktuellen Großprojekt des 70 Mitglieder starken Vereins. Dabei sollen Wege um die Kapelle gepflastert, eine Sitzbank aufgestellt und die etwas angegriffene Kapelle instand gesetzt werden. „Hinzu kommt ein Bücherschrank. Das wurde schon vor Längerem beschlossen“, so Peege. „Die Planungen für den Platz sind weit gediegen und die Umbauarbeiten sollen bald beginnen.“ Durch das Projekt sei auch der Vorstand stark eingebunden. „Wo wir Zugriff darauf haben können, wollen wir auch gestalten“, sagte die Vorsitzende. Die Teile, die im Privatbesitz sind, blieben außen vor.

