Umbau soll noch 2010 fertig sein
24.04.2010 - MOMBACH
Von Andreas Schröder
MOMBACH Pläne für Bezirkssportanlage im Ortsbeirat vorgestellt / Bushaltestelle wird auf Vordermann gebracht
Noch in diesem Jahr soll der Umbau der Bezirkssportanlage abgeschlossen sein. Das sagte Karl-Wilhelm Noltemeier, Leiter des Grünamtes, bei einer Vorstellung der Pläne im Ortsbeirat. Ziel ist es, sowohl den großen Rasenplatz als auch den nordwestlich gelegenen kleineren Platz in wettkampftaugliche Kunstrasenplätze umzuwandeln. Mit der Vergrößerung des Ascheplatzes werde reagiert auf den drohenden Platzmangel, der durch die Beteiligung des TSV Schott entstehe.
"Wir wollen hier einen riesigen Schluck aus der Sanierungspulle nehmen", so Noltemeier. Der Ascheplatz werde in drei Richtungen erweitert und so auf Wettkampfgröße gebracht. Die Rettungswege beinträchtige das nicht. Auf den mit Altlasten belasteten Platz werde ein nicht durchlässiges Vlies aufgetragen. Ebenfalls auf dem Programm stehen die Sanierung der Stehstufen und eine Schweißtropfenbahn.
Für den Kunstrasen habe man sich nicht aus Kostengründen, sondern wegen dessen Belastbarkeit entschieden, erklärte Noltemeier. Der Belag könne 24 Stunden am Tag bespielt werden und auch dem American-Football-Team des TSV Schott standhalten, das den Platz in Zukunft mit nutzen werde. "Stellen sie sich vor, wenn sich deren schwere Defense in den Rasen gräbt", illustrierte Noltemeier das Problem. Die Stadt und Schott finanzierten das Projekt gemeinsam, so Noltemeier und Ortsvorsteherin Eleonore Lossen-Geißler (SPD).
Einstimmig sprach sich der Ortsbeirat für einen Antrag der SPD aus, die "provisorische" und "marode" Bushaltestelle "Fahrrad Franz" in einen "verkehrswürdigen Zustand" zu bringen. Ebenfalls in einem beklagenswerten Zustand sei der geschützte Landschaftsbestandteil "Im Weidental". Am vergangenen Dreck-Weg-Tag musste der Arbeitskreis Umwelt vor den "erheblichen Müllablagerungen" kapitulieren, wie Ralf Gerz (FDP) mitteilte. Der Beirat forderte die Verwaltung auf, ein "wirksames Vorgehen" zu erarbeiten, um bestehende Verschmutzungen zu beseitigen und neue zu verhindern.
Baudezernentin Marianne Grosse (SPD) teilte dem Ortsbeirat mit, dass ein Zaun, der den so genannten "Triwo Pocketpark" für die Öffentlichkeit unzugänglich macht, nicht mit dem Bebauungsplan vereinbar sei. Die Verwaltung werde gemäß dem Vertrag mit der Triwo AG auf die Zugänglichkeit des Geländes pochen.

