Von Sylvia Rathjen
Laubenheimer Ortsbeirat fordert Bus-Anbindung
Für eine Haltestelle der Linie 64 am Erich-Koch-Höhenweg sprachen sich alle Fraktionen des Ortsbeirats in einem gemeinsamen Antrag aus. Auch wenn die Realisierung des Friedhofs in diesem Bereich nicht absehbar sei, wäre eine Haltestelle am Erich-Koch-Höhenweg als beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen sinnvoll. Der Antrag war zunächst von Walter Koppius (FDP) gestellt worden. Die Umwandlung in eine gemeinsame Forderung erfolgte, nachdem Werner Bard (Grüne) betonte, eine Haltestelle in diesem Bereich sei bereits in der vergangenen Ortsbeiratssitzung seine Anregung gewesen. Volle Zustimmung gab es für eine so genannte Veränderungssperre, die eine vom Stadtrat im Herbst beschlossene Zurückstellung des Bauantrages für einen Richtfunkmast auf der Laubenheimer Höhe sichert. Hintergrund ist, dass eines Mobilfunkbetreiber beabsichtigt, auf der Höhe einen Funkmast zu errichten, da der bisherige Standort im Berliner Viertel längerfristig nicht mehr zur Verfügung steht. "Wir wollen verhindern, dass ein weiterer Funkmast errichtet wird", erklärte Ortsvorsteher Bernd Sack (CDU). In Laubenheim werden die Fußwege extrem durch Hundekot verschmutzt. Zumindest ergab sich dieser Eindruck bei der Diskussion um einen SPD-Antrag, in dem zunächst die Reinigung und Kontrollen sowie das Aufstellen von Hinweisschildern im Bereich der Henry-Moisand-Straße und des Longchampplatzes gefordert waren. Walter Koppius (FDP) gab jedoch zu bedenken, es sei nicht sinnvoll, nur in einem Bereich Kontrollen zu fordern. "Dennoch ist das Grundanliegen nachvollziehbar." CDU-Fraktionssprecher Heinrich Webler schlug vor, den Antrag allgemeiner zu fassen. Nun soll die Verwaltung prüfen, durch welche Möglichkeiten die Bereiche von Schulen, Kindergärten und Spielplätzen sauber gehalten werden können. Auf eine SPD-Anfrage zum Stand der Dinge beim Polderbau erklärte Gründezernent Wolfgang Reichel (CDU), mit der Fertigstellung sei im Frühjahr 2009 zu rechen. "Die Radwegverbindung zwischen Laubenheim und Nackenheim wird nach Abschluss aller Arbeiten im Sommer 2009 freigegeben." Statt eines Fuß- und Radweges auf der Deichkrone werde auf der Luftseite des Dammes ein Weg angelegt, der von Radfahrern, Fußgängern und Skatern genutzt werden könne, so Reichel.

