„Meisterstück“ in der Weserstraße
01.09.2010 - GONSENHEIM
Von Christopher Spies
EINWEIHUNG Nagelneue Gonsenheimer Sporthalle wurde feierlich ihrer Bestimmung übergeben
Die nagelneue Sporthalle in der Weserstraße ist gestern feierlich eröffnet worden. Oberbürgermeister Jens Beutel (SPD), Baudezernentin Marianne Grosse (SPD), Wirtschaftsdezernent Franz Ringhoffer (FDP) und Bürgermeister Günter Beck (Grüne) überreichten Joachim Mayer, dem Vorsitzenden des Vereinsrings, symbolisch ein Ballnetz. Damit ist die neue Halle ihrer Bestimmung übergeben worden. Mayer verbarg seine Freude nicht: „Endlich ist es Wirklichkeit“, sagte er und gab der Halle und den Vereinen ein herzliches „Glückauf“ mit auf den Weg. Fechter der TGM Gonsenheim und ein Tanzpaar des TC Rot-Weiß Casino Mainz weihten ihre neue Heimat sportlich ein und zeigten dem Publikum Kostproben ihres Könnens.
„Das ist ein großer Tag für uns“, so beschrieb Ortsvorsteherin Sabine Flegel (CDU) die Bedeutung der neuen Halle, die sie als „Meisterstück“ bezeichnete. Wichtig sei, dass ein Vereinsraum beim Neubau berücksichtigt worden ist. Dieser Raum biete den Vereinen eine Heimat und sei ein Ort „der Kommunikation und der Begegnung“. Auch Privatleute können den Raum mieten, zum Beispiel für runde Geburtstage oder ähnliche Feiern. Die Ortsverwaltung bietet interessierten Bürgern weitere Informationen an.
„Diese Halle ist sehr vielfältig nutzbar, vom Handball bis zum Fechten wird hier Sport getrieben“, sagte Beutel. Er würdigte die Arbeit der Bauverwaltung: „Der Kostenrahmen von 4,4 Millionen Euro wurde eingehalten - eine gelungene Planung.“ Der neue Versammlungsraum sei existenzwichtig für viele Vereine. Er sei froh, dass diesen nun eine Heimstätte angeboten werden kann. Beutel kritisierte außerdem, dass Schmierer schon jetzt die Außenwand der Sporthalle verschandelt haben. „Das ist mehr als ärgerlich und traurig. Diese Leute sind Vandalen, anders kann ich das nicht bezeichnen.“
Bürgermeister Günter Beck nannte den zahlreichen Zuschauern einige Details der Halle: So finden auf der Tribüne rund 190 Personen Platz - und die Besucher können sich zukünftig auf 12 verschiedene Sportarten freuen, die in den Vereinen angeboten werden. Auch dass eine Bewirtungsmöglichkeit beim Bau bedacht wurde, sei vorteilhaft. Beck richtete einen Appell an alle Nutzer der Halle: „Bitte gehen Sie sorgfältig mit dem Neubau um. Es ist das Steuergeld der Bürger, das diese Halle möglich gemacht hat.“ Er selbst sei bei einer ersten Besichtigung gleich von der „lichtdurchfluteten, modernen und geräumigen Sporthalle“ begeistert gewesen. Beck hofft, dass seiner ersten Einweihungszeremonie als Sportdezernent in Zukunft eine weitere folgt: „Die Finther warten noch auf eine neue Sporthalle.“

