Von Katrin Jäger
Das Café in der Kapellenstraße, bislang „Café Bar“, ist ein beliebter Treffpunkt für Waldspaziergänger. Seit ein paar Wochen ist es geschlossen, doch am 1. April wird das neue „Café Raab“ am Gonsenheimer Wald seine Türen wieder öffnen. Der neue Pächter wurde vor vier Wochen auf das Projekt aufmerksam und war sofort begeistert. Michael Raab, gebürtiger Trierer, lebt seit den 80er Jahren in Mainz und ist Inhaber und Geschäftsführer einer Kommunikations- und Design-Firma in Mainz.
Ganz fachfremd ist er aber nicht. Durch seine familiären Wurzeln fühlt er sich in der Konditorei-Branche wohl und freut sich auf die neue Herausforderung. Den Großteil der Kuchen wird er von der Traditions-Konditorei Raab aus Trier beziehen, die sein Onkel leitet.
Am alten Konzept will Michael Raab dennoch festhalten. Es soll sich um ein Café-Restaurant handeln, in dem die Gäste Kuchen und Torten sowie qualitativ hochwertige Speisen bestellen können. An den Wochenenden wird zum Brunch geladen. Um dem Ganzen aber eine neue Note zu verleihen, holt sich Michael Raab den erfahrenen Gastronomen Calogero Palumbo ins Boot, mit dem er an neuen Ideen arbeiten möchte. „Der italienische Gastronom betrieb ein Restaurant an der Uni Mainz, das bei mir große Anerkennung fand. Ich bin mir sicher, dass die Kooperation mit Palumbo zu einer guten Zusammenarbeit und guten Ergebnissen führen wird“, erzählt Raab. Mit ihm zusammen will er für eine klare Linie in einem gemütlichen mediterranen Ambiente sorgen. Neben dem normalen Betrieb möchte der gebürtige Trierer auch größere Gesellschaften bewirten. „Es steht auch schon ein Termin für eine Hochzeit fest“, so Raab.
Michael Raab will im „Café Raab“ zehn bis zwölf Arbeitsplätze schaffen. Um das Café zu etablieren, stehen zu besonderen Anlässen (wie zum Beispiel an Ostern oder Weihnachten) neuartige Vermarktungsideen auf dem Programm.


@April, April
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