Bürgernahe "Verdelsbutze"
04.03.2010 - GONSENHEIM
Von Christopher Spies
UMZUG Gonsenheims Polizisten bald am Juxplatz
Die Tinte ist trocken, der Mietvertrag unterzeichnet: Dem Umzug der beiden Bezirkspolizisten Theo Braunshausen und Walter Görgen in ihr neues Büro am Juxplatz steht nun nichts mehr im Wege. Vom Dachgeschoss des Gesundheitszentrums aus werden die beiden "Verdelsbutze" zukünftig für die Sicherheit im Stadtteil sorgen. Entgegen aller Unkenrufe im Vorfeld hat der Umzug nun doch geklappt - dafür sorgten Polizeipräsident Karl-Heinz Weber und Eigentümer Robert Graßl mit ihren Unterschriften.
"Auf diesen Moment haben wir lange gewartet", sagte Ortsvorsteherin Sabine Flegel (CDU). Im Interesse der Bürger sei diese "Ideallösung" nun Wirklichkeit geworden. "Durch den zentralen Standort wird das Sicherheitsgefühl der Gonsenheimer weiter erhöht." Im ehemaligen Kreiswehrersatzamt werden die Beamten "beste Voraussetzungen" vorfinden, so die Ortsvorsteherin.
Weber sprach von einem langen Weg über "viele Stationen" bis zur Vertragsunterzeichnung. Doch was lange währt, wird endlich gut: "Der neue Standort ist eine sehr gute Adresse für unsere Polizisten", sagte Weber. Das selbstgesteckte Ziel einer bürgernahen Polizei wolle man schließlich mit Leben füllen. Er sei überzeugt, dass die Entscheidung in Gonsenheim gut angenommen wird. Weber stellte in Aussicht, dass sich die Polizei auch bei der offiziellen Eröffnungsfeier des Zentrums im April den Bürgern vorstellen wird.
Lange werden Görgen und Braunshausen nicht mehr in ihrem alten Büro an der Krimm arbeiten. In der kommenden Woche werden die Umzugskisten gepackt. "Ab dem 16. März sind wir für die Bürger am neuen Standort erreichbar", sagte Görgen. Er selbst ist telefonisch unter der Nummer 911911 erreichbar, sein Kollege Braunshausen unter dem Anschluss 44578. Das neue Büro der beiden Polizisten zeichnet sich nicht zuletzt durch die zeitgemäße Gebäudegestaltung aus: "Durch den Aufzug sind wir für die älteren Bürger besser zu erreichen, das ist sehr wichtig", sagte Görgen. "Da wir beide schon lange im Stadtteil tätig sind, kennen wir die Menschen - und sie kennen uns." Daher sei er sicher, dass die Bürger den neuen Standort mit Wohlwollen annehmen werden.

