Debüt für „Antje und Jantje“
18.02.2012 - MAINZ
WINTERHAFEN-MUSIKANTEN Vorsitzender besteigt Bühne als Tanzmariechen
(red). Das närrische Publikum der Mainzer Winterhafen-Musikanten staunte nicht schlecht, als der Erste Vorsitzende Hendrikus de Jong als Tanzmariechen die Bühne bestieg - auf der Schulter Tochter Miranda, die den Part des männlichen Tanzpartners einnahm. Unter dem Pseudonym „Antje und Jantje“ gelang den beiden ein nahezu perfekter Showtanz. Karl Heinz Ingenbrand (CVKG) war in die Rolle eines Psychiaters geschlüpft und erzählte aus der Bütt heraus von den Macken seiner Patienten. Für stimmungsvollen Gesang sorgten danach die Fidelen Husaren (MHG). Als „Bleedboy“ brachte Alfons Kirch den Saal zum Brodeln. „Moi Hose sin nit zu korz. Die warn maßgeschneidert - die sin noch vom Kommunionsanzug.“
Ballettgruppen bieten etwas fürs Auge
Etwas fürs Auge boten die beiden Ballettgruppen. Während die „Hypnotics“ (HKG) das Publikum in die Welt des Zirkus‘ entführten, lud das Jugendballett des Lörzweiler Carneval Clubs nach Griechenland ein. Die Gesangsgruppe „Die Mainzelmännchen“, die in dieser Kampagne ihr 50-jähriges Jubiläum feiert, ließ den ersten Teil der Seemannssitzung stimmungsvoll ausklingen.
Nach der Pause eroberte das Ensemble der Playbackshowgruppe der Hochheimer Nachteulen die Herzen des Publikums. Mit Schwarzlicht wurden die „singenden Frösche“ (Handpuppen, in liebevoller Handarbeit angefertigt) gekonnt in Szene gesetzt. Sitzungspräsidentin Elisabeth de Jong erklomm als „Eulalia Storch“ die Bühne und klagte ihr Leid über die engen Gummihosen (Mieder), die sich in unpassenden Momenten am Bauch herunterrollen.
Edith Zimmermann brachte mit ihrem Gesang die gut gelaunten Gäste der MWM noch einmal zum Schunkeln. Für ein voluminöses Finale sorgten die „Nodequetscher“.

