Speedskater trainieren im PMG-Parkhaus
eas. In den Parkhäusern der Parken in Mainz GmbH (PMG) ist das Rollerbladen strengstens untersagt. Eine Ausnahme bilden die Speedfüchse. Der Speedskater-Verein hält sein Wintertraining im Untergeschoss des Rheinufer Parkhauses ab. Zum Ende der Wintersaison verabschiedete die PMG am vergangenen Sonntag die Skater mit einem Fitness-Frühstück. Die Speedfüchse trainieren bereits das zweite Jahr in der unteren Etage des Rheinufer Parkhauses. Hier finden sie optimale Bedingungen vor, wie Peter Krings, Trainer des Ver-eins versichert. Der Bodenbelag und die Beleuchtung seien denkbar günstig, zu dem ist man vor dem Wetter geschützt. Allein durch die Möglichkeit ein regelmäßiges Wintertrai-ning anbieten zu können, sei der Verein gewachsen, so Krings. Der Kontakt zwischen den Speedfüchsen und der PMG kam über Ulla Brede-Hoffmann zu Stande, berichtet Bernhard Kunkel, Vorsitzender und Gründer der Speedfüchse. Denn die Landtagsabgeordnete Brede-Hoffmann ist nicht nur Mitglied des Beirats der PMG, sondern auch ein leidenschaftlicher Speedfuchs. "Wenn wir die Möglichkeit haben, lokalen Vereinen zu helfen, dann tun wir das immer gerne", erklärt Lukas Augustin, Geschäftsführer der PMG. Es komme allerdings darauf an, dass es einen einheitlichen Ansprechpartner wie die Wetterauer Speedfüchse e.V. gebe. Nicht ohne Grund, versichert Augustin, ist das Skaten in den Parkhäusern sonst untersagt. Denn viele Rollerblader nutzten die Parkhäuser als private Arenen, feierten Partys und begingen mitunter auch Sachbeschädigungen


