Von Michael Erfurth
WAHLKAMPF II CDU-Kandidat Augustin sieht viele Termine als „positiven Stress“
Das Lagerfeuer knistert im schmucken Garten hinter dem Haus von Bettina und Dr. Christian Moerchel in Mombach, es gibt Glühwein und Leberkäs-Brötchen. Der Allgemeinmediziner und seine Frau haben - wie jedes Jahr - Freunde zum gemütlichen Winterfest eingeladen. Und diesmal haben sie einen besonderen Gast. „Meine Frau hatte die Idee, Lukas Augustin zu fragen, ob er kommen möchte“, berichtet das CDU-Stadtratsmitglied. Augustin, der Oberbürgermeister-Kandidat der CDU, ließ sich nicht lange bitten.
„Für mich ist es eine interessante Erfahrung, mit so vielen ganz unterschiedlichen Menschen zusammenzukommen“, berichtet Augustin von den zahlreichen Terminen bei Vereinen, CDU-Verbänden, aber auch eher privaten Treffen, die er seit seiner Nominierung als OB-Kandidat am 10. Dezember bereits absolviert hat. „Übermäßiger Stress ist das nicht, eher positiver Stress“, meint er. Wenngleich er einräumt, dass er als Geschäftsführer der Ingelheimer Stadtentwicklungsgesellschaft auch beruflich weiterhin eingespannt ist.
Lockere Gespräche mit den Menschen, wie gestern Abend, machen dem 52-Jährigen sichtlich Spaß. Dabei geht es nicht nur um Politik, auch persönliche Dinge spielen eine Rolle: „Meine Tochter hat heute ihre Englisch-Abiturarbeit geschrieben, das war auch für mich sehr aufregend.“ In einer Woche läutet die CDU mit ihrem Neujahrsempfang auch offiziell den Wahlkampf ein: Im Gutenbergsaal der Rheingoldhalle will sich Augustin am Donnerstag, 19. Januar, ab 18 Uhr den Mainzern präsentieren - er hat sich dafür die Unterstützung der thüringischen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht aus der Partnerstadt Erfurt gesichert.

