WETTBEWERB Mainz reicht Bewerbung für Stadt der Wissenschaft ein
(mij). Die Stadt Mainz hat ihre Bewerbung um den Titel "Stadt der Wissenschaft" fristgerecht zum 5. März beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft einge-reicht. Unter dem Motto "Mainz leidenschaftlich wissenschaftlich. Stadtlandschaft voller Kreativität" hat die Stadt gemeinsam mit der Mainzer Wissenschaftsallianz mehr als 500 Projektideen in ein Konzept gebracht. Die Entscheidung fällt am 25. März in Berlin - im Finale mit den Mitbewerbern aus Bielefeld und Chemnitz.
Die Mainzerinnen und Mainzer hätten sich in den zurückliegenden Monaten in Arbeitskreisen und Projektgruppen mit großem Sachverstand und Begeisterung in diesen Wettbewerb eingebracht, erklärte Oberbürgermeister Jens Beutel: "Das spiegelt sich auch in unserer Bewerbung wider".
Bildungsministerin Doris Ahnen sagte, dass sich mehr als 250 Bürger in den vergangenen Monaten über die Maßen engagiert hätten. Von der Kinder-Uni über die "Night of the Profs" im Staatstheater oder den "Langen Nächten" auf dem Campus bis hin zum Wissenschaftsmarkt in der City sei Wissenschaftskommunikation in Mainz eine über Jahre eingeübte und erfolgreich gelebte Praxis. Diese Aktivitäten habe man für 2011 konzeptionell weiterentwickelt, erklärte Uni-Präsident Prof. Georg Krausch. Das Wissen, das in den Mainzer Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen generiert werde, solle zum Nutzen der Stadt und der Bevölkerung in die "Wissenspraxis" überführt werden.
Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft richtet seinen Wettbewerb um die "Stadt der Wissenschaft" zum sechsten Mal aus. Der Titel wird exklusiv für ein Jahr verliehen und ist mit einem Preisgeld von 250 000 Euro verbunden. Ausgezeichnet werden Städte, die Wissenschaft als Motor der Stadtentwicklung begreifen, ihre Bürger für Wissenschaft begeistern wollen und vielfältige neue Beziehungen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Stadtverwaltung schaffen.
In der ersten Runde des Bewerbungsverfahrens hatte Mainz im November vergangenen Jahres eine hochkarätig besetzte Jury mit 18 Vertretern aus Wissenschaft, Unternehmen, Medien und Kommunalpolitik von ihrem Konzept überzeugt.

