(red). Aus Protest gegen das in Mainz geplante Kohlekraftwerk sind am Montag 16 Menschen auf das Baugelände auf der Ingelheimer Aue vorgedrungen. Sie hatten ein Windrad aufgestellt und entfalteten Transparente.
Die hinzu gerufene Polizei nahm mit den Demonstranten und der Geschäftsleitung des Kraftwerksbetreibers Kontakt auf. Es wurde vereinbart, dass die Demonstranten zunächst auf dem Gelände verbleiben dürfen und dann das Gelände gegen 10.30 Uhr verlassen. Die Polizei stellte die Personalien der Personen fest, da sich der Kraftwerksbetreiber eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs vorbehalten hat. Die Demonstranten verließen dann wie vereinbart gegen 10.30 Uhr das Gelände.
Da keine Arbeiten liefen, die sie behindern könnten, handele es sich um eine „symbolische Aktion“. Die beiderseits des Rheins heftig umstrittene Anlage mit einer Leistung von 820 Megawatt soll nach der Fertigstellung im Jahr 2013/2014 Strom und Fernwärme erzeugen.

