Rheinland-Pfalz Open Air in Mainz: Keine Vergleichbarkeit mit Loveparade
27.07.2010 - MAINZ / STADECKEN-ELSHEIM
Von Werner Wenzel und Dieter Oberhollenzer
Trauerfeier in Stadecken-Elsheim in dieser Woche
Der Tod einer 19-jährigen jungen Frau aus Stadecken-Elsheim während der Massenpanik auf der Großveranstaltung Loveparade in Duisburg am Samstag hat in der Selztalgemeinde große Betroffenheit und Anteilnahme ausgelöst. Am Mittwoch oder Donnerstag dieser Woche soll in der Peterskirche in Stadecken eine öffentliche Trauerfeier stattfinden. Einen genauen Termin wollen der evangelische Pfarrer Ernst Walter Rohmann und die Familie noch abstimmen.
„Wir kümmern uns um die Familie und haben alle erdenkliche Hilfe angeboten, auch bei den organisatorischen Fragen“, erklärt auf AZ-Anfrage Ortsbürgermeister Hermann Müller nach dem gestrigen Kondolenzbesuch bei der im Ortsteil Stadecken lebenden Familie. Mutter und Oma hätten die schreckliche Nachricht am Wochenende äußerlich gefasst aufgenommen. Er habe auch über die Risiken gesprochen, die beim Besuch von Großveranstaltungen nie auszuschließen seien: „Das ist der Preis unseres modernen Lebens.“ Als „besonders tragisch und schrecklich“ bezeichnet es die Stadecken-Elsheimer Erste Beigeordnete Claudia Lörsch, dass eine junge Frau beim Feiern aus dem Leben gerissen worden sei.
Nach AZ-Information wollte die 19-jährige Auszubildende mit einer größeren Clique aus Ober-Olm und Saulheim, darunter befand sich ihr Freund, die Loveparade besuchen. In der örtlichen Turn- und Sportvereinigung (TSVgg.) 1848 war sie als Turnerin aktiv.
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