Ebling stellt sich Fragen der Schüler
11.05.2010 - MAINZ
(nwz). Im Rahmen der Europawoche besuchte Bildungs-Staatssekretär Michael Ebling gestern das Schlossgymnasium. Vor Oberstufenschülern der Leistungskurse Sozialkunde und Schülern der neunten und zehnten Jahrgangsstufe beantwortete er Fragen und verschaffte sich einen Eindruck von den Aktivitäten der Schule. Moderiert wurde die Gesprächsrunde von Stella Groschke und Joschka Friedl aus der elften Klasse.
Seit dem Schuljahr 1986/87 hat das Gymnasium am Kurfürstlichen Schloss einen bilingualen Zug, um Schüler frühzeitig fit zu machen für international ausgerichtete Berufe. Die Teilnahme am Fachunterricht in englischer Sprache wird in einem gesonderten Zertifikat dokumentiert. Zudem wurden die Partnerschaftsprogramme mit ausländischen Schulen vorgestellt. So wird der Austausch mit Watford in England seit 44 Jahren gepflegt, seit 36 Jahren besteht die Schulpartnerschaft mit Dijon. Hinzugekommen sind Begegnungen mit Jugendlichen aus Polen und Gran Canaria, von denen einige Mädchen und Jungen berichteten. „Ihr seht: Grenzen verlieren immer mehr an Bedeutung,” bekräftigte Ebling.
Auf Initiative von Sozialkundelehrer Daniel Kreußer hin hatten Schüler der elften Klasse Anfragen zu den Themen Europa und Bildung vorbereitet, auf die Ebling ausführlich einging. Ganz oben auf der Agenda stand die Krise in Griechenland. Ebling legte dabei Wert auf das Verantwortungsbewusstsein aller Staaten im europäischen Raum und forderte eine größere Transparenz der Finanzmärkte.

