Fit machen für den Beruf
04.05.2010 - MAINZ
BILDUNGSOFFENSIVE Mainzer Volksbank belohnt Schulprojekte mit mehr als 200 000 Euro
(MH). Auch in diesem Jahr fördert die Mainzer Volksbank (MVB) mit ihrer Bildungsoffensive unter dem Motto „Stärkung der Berufs- und Ausbildungsreife“ Schulen mit mehr als 200 000 Euro. Bei der offiziellen Preisverleihung im Foyer des MVB-Neubaus am Balthasar-Maler-Platz wurden die fünf Gewinnerschulen ausgezeichnet.
„Um jungen Menschen in ihrem schulischen Bildungsabschnitt eine möglichst gute Ausgangssituation für das Berufs- und Arbeitsleben oder das Studium zu verschaffen, sollten alle am Erziehungs- und Bildungsprozess Beteiligten an einem Strang ziehen“, betonte MVB-Vorstandsvorsitzender Uwe Abel. Bereits seit 2007 fördere die MVB vorbildliche Aktivitäten in Schulen, die darauf abzielen, dass Jungen und Mädchen am Ende ihrer Schulzeit die Kompetenzen besitzen, eine erfolgreiche berufliche Ausbildung oder ein Studium zu beginnen. „Dafür haben wir eine Basisförderung in Höhe von 170 000 Euro bereitgestellt und bereits ausgezahlt, um die gemeldeten Projekte umzusetzen“, so Abel. Mit Hilfe einer Jury habe man zudem fünf besonders förderungswürdige Projekte der Schulen ausgewählt, die damit nicht nur in den Genuss öffentlicher Anerkennung, sondern auch von je zusätzlich 7 500 Euro kommen. Die Gelder für die Projektförderung stammten aus den Zweckerträgen des Gewinnsparvereins.
Die Anne-Frank-Realschule und die Schiller-Hauptschule Mainz überzeugten mit ihrem Projekt Berufswahlportfolio, das die Schüler bei der Berufsorientierung unterstützt. Das Theresianum Gymnasium glänzte mit einem Projekt, in dem eine Junior-Firma Schülern Infoveranstaltungen zur Förderung der Medienkompetenz jüngerer Schüler anbietet. Und das Gymnasium Gonsenheim stieß mit seinem Projekt „Fit für Studium und Ausbildung“ auf Anklang. Zu den Preisträgern gehörten darüber hinaus die Niersteiner Carl-Zuckmayer-Realschule mit dem experimentellen naturwissenschaftlichen Projekt „Chemie rund um die Sucht“ sowie das Binger Stefan-George-Gymnasium („Schüler/innen fördern Schüler/innen“).
„Für Schüler ist es noch schwieriger geworden, sich zu orientieren“, betonte Bildungsministerin Doris Ahnen, die gemeinsam mit Abel sowie Sozialdezernent Kurt Merkator die Preise verlieh. „Man muss sich heute noch genauer überlegen, welchen Weg man geht.“ Das Engagement der MVB sei ihr „hochwillkommen - und 7 500 Euro sind für eine Schule richtig viel Geld“. Abel unterstrich, dass die MVB selbst 58 Auszubildende beschäftige. Losgelöst von den pädagogisch geforderten Leistungen sei es Ziel der Bildungsoffensive, den Schülern ihre persönlichen Stärken zu verdeutlichen. Der MVB-Vorstand habe beschlossen, in diesem Jahr fünf zusätzliche Ausbildungsplätze zu schaffen „und damit insgesamt 30 Schülern, die ihre Stärken im Berufsbild des Bankkaufmanns sehen, eine Ausbildung anzubieten“.

