Gymnasium Gonsenheim sahnt kräftig ab
08.03.2010 - MAINZ
JUGEND FORSCHT Elfmal Platz eins in den Regionalwettbewerben
(mhi). Einen wahren Auszeichnungsregen hat das Gymnasium Mainz-Gonsenheim (GyGo) bei den Regionalwettbewerben von "Jugend forscht" und "Schüler experimentieren" erlebt. "Elfmal Platz 1, das ist absoluter Wahnsinn, davon neunmal bei `Schüler experimentieren`, dem Wettbewerb für die unter 15-Jährigen", begeistert sich Elke Entenmann, Koordinatorin für MINT am GyGo. MINT steht für Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ein umfangreiches AG-Programm, speziell die Foschungswerkstatt, bieten die Basis für zahlreiche Projekte. Die Forschungswerkstatt gibt es mittlerweile seit zehn Jahren. "Die ganze Schule lebt diese Wettbewerbe, sie sind im Gebäude präsent, dadurch hat sich eine gute Wettbewerbskultur entwickelt", erklärt Elke Entenmann die Gründe für das hervorragende Abschneiden. Die Kollegin Anja Faatz bestätigt die Aussagen: "Herzstück ist die Forschungswerkstatt am Freitag Nachmittag, den Schülern wird, wo man kann, unter die Arme gegriffen. Es herrscht eine super Arbeitsatmosphäre." Man habe sogar Blumen von den Eltern bekommen, es sei ja auch alles ehrenamtlich, aber die Kinder gäben einem soviel zurück. Die Kinder können selbst Initiative ergreifen, werden aber auch aktiv angesprochen. "Es geht aber nicht um Platz 1, sondern um selbstständiges Arbeiten, Interessenvertiefung und das Durchziehen von Projekten. Der Lerneffekt steht im Vordergrund", stellt Elke Entenmann klar. Auch die Schulleiterin Marita Desch-Eppelmann ist sehr stolz: "Sowohl auf die Schüler, wie auch auf die Betreuer!" Mit den zahlreichen Zusatzpreisen, darunter auch der für die erfolgreichste Schule, wird die Forschungswerkstatt und die Projektarbeiten finanziert. Hier betreuen auch Schüler, die selbst an Projekten arbeiten. Philipp Mohs und Felix Treede (beide 16) gehören dazu: "Schön, wenn der betreute Schüler den 1. Platz bekommt, auch wenn man ihn selbst nicht erreicht." Wie viele andere ist auch Felix Treede Wiederholungstäter, er hat bereits zum vierten Mal am Wettbewerb teilgenommen. Gesunden Ehrgeiz gibt es trotzdem, vor allem wenn Gruppen aus der selben Klasse beim kommenden Landeswettbewerb gegeneinander antreten. Der Umgang mit Niederlagen ist auch Teil der Betreuung. Mit selbst gemachtem Joghurt, den die Eltern testen müssen über einen automatischen Briefkasten, der zur besten schöpferischen Arbeit gekürt wurde bis hin zu Verbesserungen von Experimentierkästen deckt das GyGo alle Fachbereiche ab. Und die Landeswettbewerbe stehen an. Schüler und Betreuer hoffen natürlich auf eine Fortsetzung der Erfolgsstory.

