Von Andreas Trapp
MEDIEN Studenten entwickeln Online-Konzepte für VRM / Feierliche Zeugnisübergabe
Sie nennen sich Mainzelhandel.de, Lok Lok, Öffnungszeiten.de und PicTorial und stellen so genannte hyperlokale Strategien für das Internet dar. Ausgearbeitet wurden sie von Studenten der Universität Mainz in Zusammenarbeit mit der Verlagsgruppe Rhein Main (VRM), die als Dank für die gelungene Kooperation gestern Abend zu einer feierlichen Zeugnisübergabe in das VRM-Casino einlud.
Das Sommersemester über hatten knapp 40 Studentinnen und Studenten des Studiengangs "Medienmanagement" in sieben Gruppen an der Entwicklung von Geschäftsideen für ein hyperlokales Onlineangebot gearbeitet. "Sie sind auf Kommunen bezogen und dienen den Bürgern als Austauschplattformen", erklärte Projektleiter Prof. Dr. Heinz-Werner Nienstedt den Arbeitsauftrag. So verbirgt sich beispielsweise hinter dem Konzept "Mainzelhandel.de" eine Plattform, auf der Einzelhändler mit potenziellen Kunden zusammen kommen können.
Ein großer Vorteil des Projektseminars lag nach Ansicht der Studenten im starken Praxisbezug. "Wir wurden mit den Problemen der Theorieumsetzung in der Praxis konfrontiert", schilderte Alexander Jäger, "das kommt an der Uni nicht gerade häufig vor, denn das meiste ist eben doch sehr theoriebeladen." Sein Projektleiter war sowohl mit den Arbeitsergebnissen als auch mit dem Kooperationspartner zufrieden. Bereits zum zweiten Mal hatten Studenten seines Seminars Produkte für die VRM entwickelt, und Nienstedt hofft nun "auf eine künftige Fortsetzung".
Lobende Worte fand auch Bernd Koslowski, Mitglied der Geschäftsleitung der VRM. Die Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Medienmanagement und Prof. Dr. Nienstedt sei für alle Beteiligten gewinnbringend, übermittelte er den Zuhörern. Er verwies darauf, dass durch die Zusammenarbeit zum einen frühere Studenten als Führungsnachwuchs bereits den Weg zur Verlagsgruppe Rhein Main gefunden hätten. Zum anderen hätten auch Projekt-Konzepte umgesetzt werden können.
Nach der Zeugnisübergabe rief Koslowski die Studenten dazu auf, sich bei den jeweiligen Ansprechpartnern zu melden, wenn es um ein Praktikum, eine Diplomarbeit oder allgemeine Informationen gehe. Ein Angebot, das beim anschließenden Gläschen Sekt und am Buffet bereits ersten großen Anklang fand.

