(ok). Seit diesem Semester verfügt die Katholische Fachhochschule (KFH) über ein eigenes Webportal mit dem Namen "kathi-net" - alle Funktionen sind nun frei geschaltet. Die Namensgeberin des CampusNet, KFH-Mitarbeiterin Angela Peters, erhielt für ihre zündende Namensidee als Preis ein Netbook. "Für die Zukunft gerüstet", sieht Rektor Prof. Dr. Peter Orth die Katholische FH dank des neuen Campus Management Systems (CMS). Die datenbankbasierte Software bringe eine "Entlastung der Verwaltung mit sich, freut sich Projektleiter Prof. Dr. Martin Schmid. "Von der Bewerbung bis zur Exmatrikulation" digitalisiere das Webportal komplett die Verwaltungsprozesse des so genannten "akademischen Lebenszyklus". Vor dem Hintergrund des Bologna-Prozesses müsse die Verwaltung "viel komplexere Strukturen" aufgrund der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge bewältigen. Außerdem habe sich die Zahl der Studierenden von rund 500 auf 900 fast verdoppelt, sagt Orth.
Der Zugang zum Webportal sei jederzeit und von jedem Ort aus möglich. Eine Entlastung ergebe sich aber auch für die Lehrenden. Sie könnten Kursmaterialien online bereitstellen, auch sei unter anderem eine Online-Bewertungseingabe möglich. Die Studenten fänden im Webportal rasch eine Übersicht über erbrachte Prüfungsleistungen und könnten sich Studienbescheinigungen selber ausdrucken.
Verändert ist seit Einführung von kathi-net auch die Kursvergabe: "Früher mussten wir immer verlosen", erklärt Studentin und Mitglied des kathi-net-Support-Teams Henrike Schneickert. Jetzt übernehme ein Programm die Verlosefunktion. Eine Doppelbelegung lasse sich dadurch "weitgehend ausschließen", bemerkt Schmid.
Von Jogustine, dem im Februar an der Universität etablierten Portal, habe das CMS der katholischen FH übrigens profitiert, so Medienpädagogikprofessor Andreas Büsch.

