Kleine Roboter aus Zahnbürsten
22.11.2011 - MAINZ
OK FUBE
(ped). Ideen mit Verbreitungswert - darum dreht sich alles bei TED (Technology, Entertainment, Design). Neben den großen TED-Konferenzen, bei denen Fachleute unterschiedlichster Gebiete ihre Ideen austauschen, werden im Rahmen des TEDx-Programmes inzwischen weltweit auch Veranstaltungen im kleineren Rahmen durchgeführt.
So etwa an der Mainzer Uni: Im Institut für Informatik fand jetzt die TEDxYouth@RheinMain statt. Zum Weltkindertag konnten Kinder und Jugendliche nicht nur in spannenden Vorträgen neues dazulernen, sondern in anschließenden Workshops auch selbst experimentieren und ausprobieren.
Interessant waren die Themen allemal, und das nicht nur für Kinder: So erklärte etwa Uwe Geisler, wie Computerchips funktionieren, der Verein Hackerspace Ffm e.V. zeigte, wie man Technologie innovativ nutzen kann und baute mit den Teilnehmern kleine Roboter beispielsweise aus Zahnbürsten. In einem Kampfsportworkshop wurde dazu ermuntert, nicht nur zu tun, was man muss, sondern vor allen Dingen auch seinen eigenen Weg im Leben zu finden.
Wenn „Dundu“ auf den Parcours geht
Als besonders wertvoll nicht nur für eine jugendliche Zielgruppe stellte sich auch ein Workshop zum Thema Teamarbeit heraus: Hier musste die Puppe „Dundu“ (von Du und Du) einen Parcours überwinden - was aber nur durch die Zusammenarbeit mehrerer möglich war. Ausgesucht hatten sich die Teilnehmer die Workshops im Anschluss an die Vorträge selbst.
„Im nächsten Jahr möchten wir versuchen, für die Veranstaltung auch Jugendliche Redner zu gewinnen. Dieses Mal halten Erwachsene Vorträge und Workshops zu Themen ab, die für Kinder und Jugenliche von Interesse sind“, erklärt Darren Cooper, der in Zusammenarbeit mit einem Organisationsteam die TEDxYouth@RheinMain sowie das parallel laufende „Barcamp“ an der Uni organisiert hat. Dem Barcamp liegt ein ähnlicher Ansatz zu Grunde: Bei der dritten Veranstaltung dieser Art in Mainz diskutierten 300 Teilnehmer aus ganz Deutschland über Internet und Netzkultur.

