Exzellente Hoffnungsträger
10.11.2011 - MAINZ
UNIVERSITÄTSMEDIZIN Preise und Stipendien für Spitzennachwuchs bei „Conventio Medicinae“
(nit). Zum zweiten Mal fand der „Conventio Medicinae“ statt, um Nachwuchswissenschaftler für ihre herausragenden Leistungen zu ehren und ihnen damit Anerkennung und neuen Ansporn im Gebiet der Forschung zu geben. Die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität prämierte bei der zentralen, akademischen Feierstunde rund 50 Nachwuchswissenschaftler für ihre exzellenten Arbeiten mit Preisen, Stipendien und weiteren Auszeichnungen.
„Die neue Generation ist unser Hoffnungsträger und das Potenzial der Johannes Gutenberg-Universität, die Forschungslandschaft national und international voranzubringen“, sagte Professor Reinhard Urban, wissenschaftlicher Vorstand der Universitätsmedizin Mainz.
Die Preisträger wurden für außerordentliche Doktorarbeiten oder Habilitationsschriften ausgezeichnet, die in einer internationalen Fachzeitschrift veröffentlicht wurden. Einige der Stipendien sind an konkrete Forschungsvorhaben geknüpft. Außerdem werden geplante Promotions- und Diplomarbeiten von der Universitätsmedizin gefördert, die auf einen besonders interessanten Forschungsansatz hinweisen.
„Wir wollen den Spitzennachwuchs ehren, der einen ungebremsten Forscherdrang, die Neugier und Zielstrebigkeit besitzt, sich auf komplizierte Fragestellungen einzulassen“, schilderte Urban.
Auch Professor Ulrich Förstermann, Vizepräsident für Forschung der Johannes Gutenberg-Universität, will die Nachwuchswissenschaftler durch diese Ehrung dazu animieren, ihren Weg in der Forschung weiterzugehen. Sie spielen eine Schlüsselrolle, dem Ziel näher zu kommen, zukünftig zu den forschungsstärksten universitären Einrichtungen zu gehören.
Vergeben wurde der Dagmar-Eißner-Preis 2011, der eine explizite Frauenförderung vorsieht, um das weibliche Geschlecht in der Forschung stärker zu unterstützen. Daneben wurden unter anderem der „Johannes Gutenberg-Universtätspreis 2010“, „Promotionsstipendien der Margarete-Waitz-Stiftung 2010 und 2011“, „Preis der Allgemeinmedizin des Hausärzteverbandes Rheinland-Pfalz“ und „Preise, Stipendien und Projektförderung durch die Robert-Müller Stiftung“ überreicht.

