Funk-Abend mit Pop- und Folkloregruppe von Willigis und Maria Ward
(fam). Die Pop- und Folkloregruppe (PFG) des Willigis-Gymnasiums und der Maria Ward-Schule stellte im Frankfurter Hof an zwei Abenden ihr Können unter Beweis. Das diesjährige Konzert stand ganz unter dem Stern der späten 60er Jahre, der Geburtsstunde des Funk. Von Tower of Power mit "What is Hip" über Stevie Wonders "Superstition", gesungen von Eva Gerstenberger, bis hin zu zwei Earth Wind & Fire-Medleys war vor allem für die Generationen der 70er Jahre von allem etwas dabei. Bevor es jedoch so richtig funkig wurde, spielten und sangen sich die Juniorband des Willigis und die Willi-Kids in die Herzen der Zuschauer.
Unter der Leitung von Norbert Krams und Birgid Merkel, die seit diesem Schuljahr die Leitung der Willi-Kids übernommen hat, stimmten sie Familien, Freunde, Ehemalige und Lehrer der beiden Schulen mit Klassikern wie "Born To Be Wild" oder dem "Babysitter Boogie" auf den Abend ein. Die Fünft- bis Neuntklässler zauberten besonders bei dem Ärztesong "Lasse redn" ein Schmunzeln in die Gesichter der Eltern. Da fiel auch der ein oder andere schiefe Ton nicht ins Gewicht.
Und dann wurde es plötzlich ganz dunkel. Gestalten huschten über die Bühne und eine Stimme kündigte an: "Ladies and Gentleman, please welcome the PFG-Bigband." In glitzernden Disco-Outfits führten die sich selbst als "Godfather of Soul" und "Funkbrother" vorstellenden Abiturienten Martin Schappert und Johannes Lammersdorf durch den Abend und vergnügten die Zuschauer mit ihrer witzigen und lockeren Moderation.
Kostümiert, laut, groovend und glitzernd boten Bigband und Chor der 80-köpfigen Gruppe einen Abend mit vielen Soli, mitreißenden Choreographien und eingängigen Melodien. Auch ruhigere Stücke wie Jamie Cullums "Back To The Ground" fanden ihren Platz im Programm, faszinierenderweise sitzend, liegend, tanzend und trinkend gesungen von Martin Schappert, der nicht nur einmal an diesem Abend als Solist zu sehen war. Besonders ergreifend wurde es, als er für seine zu Tränen gerührte Mutter sang.
Nach anfänglichem Fußwippen und Kopfnicken zu Stücken wie "Chameleon" oder dem "Earth, Wind & Fire"-Dance Mix, bei denen Solisten wie Kerstin Hohmann (Altsax) und Christoph Stange (Trompete) glänzten, tanzte das Publikum, begeistert im Saal.

