KZ-Überlebende berichten
14.08.2012 - INGELHEIM
(red). Überlebende des NS-Terrors aus Polen und Belgien besuchen in der Woche vom 20. bis 25. August auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks und des Bistums Mainz die Region Rheinhessen. Am Mittwoch, 22. August, 19 Uhr, findet ein öffentlicher Gesprächsabend mit den sechs Überlebenden im Weiterbildungszentrum Ingelheim statt.
Alle Interessierten sind eingeladen, an diesem Abend in Kleingruppen mit den Gästen ins Gespräch zu kommen, ihnen Fragen zu stellen und von ihren Erinnerungen zu erfahren. Mit ihren Berichten aus jener Zeit wollen die Zeitzeugen die mahnende Erinnerung wach halten und für eine friedliche Zukunft motivieren. Im Rahmen ihrer Besuchswoche treffen sie im Kloster Jakobsberg Schulklassen aus der Region, mit denen sie über ihre Erfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus sprechen.
Eine Anmeldung zur öffentlichen Veranstaltung im WBZ Ingelheim ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet statt als Kooperation von: Maximilian-Kolbe-Werk, Fridtjof-Nansen-Akademie im WBZ, Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus in Rheinland Pfalz, Deutsch-Israelischer Freundeskreis, InRAGE, das „Ingelheimer Bündnis gegen Rassismus und Gewalt e.V.“, Pax-Christi-Bistumsstelle, Rheinhessen gegen Rechts. Kontakt: Lena Oschewsky, Fridtjof-Nansen-Akademie im WBZ, Telefonnummer 0 61 32/79 00 3 13.


