„Einmalige Verdienste“
20.01.2011 - MAINZ
Von Dennis Rink
FESTAKT Prof. Reinhard Urban seit zehn Jahren Dekan des Fachbereichs Medizin
Mit einem Festakt hat der Fachbereich Medizin der Johannes Gutenberg-Universität seinem Dekan, Prof. Dr. Dr. Reinhard Urban, zu seinem 10-jährigen Dienstjubiläum gratuliert. Wissenschaftsministerin Doris Ahnen würdigte die „außergewöhnlichen Verdienste“ des 61-Jährigen, der gleichzeitig Wissenschaftlicher Vorstand der Universitätsmedizin ist und dessen Jubiläum „bundesweit wohl einmalig“ sei. „Das Management der Belange von Forschung und Lehre in der Medizin stellt heute höchste Ansprüche. Und die strategische Weiterentwicklung der Universitätsmedizin ist nicht weniger anspruchsvoll. Da ist es gut, einen erfahrenen Fachmann an der Spitze des Fachbereichs und im Führungsgremium der Universitätsmedizin zu haben.“ In den vergangenen zehn Jahren habe Urban eine Menge Konflikte und Probleme gelöst. „Zudem hat er in der Forschung viele Innovationen und Ideen auf den Weg gebracht“, sagte die Ministerin.
In der strategischen Neuausrichtung der Universitätsmedizin setzte sich Urban für die Fokussierung auf die Forschungsschwerpunkte Immunologie, Neurowissenschaften, Tumorbiomedizin und vaskuläre Prävention ein. Darüber hinaus gelang es ihm in seinen bisher fünf Amtsperioden, den Fachbereich zu einem der forschungsstärksten in Deutschland werden zu lassen. Zudem warb Urban rund 350 Millionen Euro an Drittmitteln ein.
Auch Universitätspräsident Prof. Dr. Georg Krausch stellte Urban ein mehr als positives Zwischenzeugnis aus: „In den zehn Jahren seines Wirkens, zunächst als Dekan und später als Wissenschaftlicher Vorstand, hat Professor Urban die Rahmenbedingungen zur Förderung exzellenter Lehre kontinuierlich und nachhaltig verändert“, sagte Krausch. „Gerade die von ihm implementierten Programme zur Qualitätssicherung und Frauenförderung sind universitätsweit beispielhaft.“
Der Medizinische Vorstand und Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Guido Adler betonte, dass es „Professor Urban immer um Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre gleichermaßen geht. Gerade solche Verdienste und das Vertrauen in eine Person wie Professor Urban tragen zu Kontinuität und Innovation bei.“

