Ingenieure treffen sich 40 Jahre nach erfolgreichem Examen in Bingen
swe. Zu einem legendären Treffen "altehrwürdiger" Ingenieure aus der Studienzeit in Bingen haben sich im Jahr der Landesgartenschau wieder über 20 "Jubel-Kommilitonen" aus ganz Europa am Rhein-Nahe-Ecke vereint, die vor 40 Jahren in der Binger Ingenieurschule (heute Fachhochschule) ihren Ingenieur "bauten" und sich jetzt an der Stätte der Erinnerungen trafen. Jürgen Alfter, Gerhard Liesenfeld und Herbert Pies, "Motoren" aus der 68er Clique waren es letztendlich, die die Idee der Kommunikation unter den Ehemaligen forcierten und ihre Studienfreunde jetzt wieder in Bingen vereinen konnten. Die Binger "Rheinische Ingenieurschule" von 1898 in der Rochus-Allee war für die Ehemaligen "erinnerndes" Schauobjekt. Noch einmal die Räume ihrer Studienzeit zu inspizieren und die neu gestaltetefrühere Wirkungsstätte einschließlich des Panorama- Saales, auch Bingens "Dach der Welt" genannt, zu besichtigen, war Verpflichtung. Wilhelm Werner war sich mit seinen Studienfreunden einig: "Studieren würden wir schon noch einmal, besonders mit so modernen Medien, nur das Examen möchten wir nicht noch einmal machen." Dass zu damaligen Zeiten auch Studienkollegen aus Indien, der Türkei und Griechenland in Bingen studierten, ist für Werner ein Indiz der schon von je her weltweit exzellenten Studienqualität für Ingenieure in der Heimatstadt. Zudem aus den Reihen der ehemaligen Studenten manche beim Fernsehen und dem Rundfunk, aber auch bei führenden internationalen Industrieunternehmen, eine beispielhafte Karriereleiter erklommen haben. Für Friedhelm Weyer, Sprecher des diesjährigen Treffens, ist die Aufrechterhaltung der Beziehung Verpflichtung. Bei einem Grillfest auf dem Rochusberg kam es mit Bildern aus "alten Zeiten" zum Austausch von Erinnerungen und zur Auffrischung der Zeit der "wilden 68er".

