Von Franziska Brichta
Am Freitag, 26., und Samstag, 27. März, werden ab 20 Uhr die Abi-Abschlusspartys auf dem Jugendzeltplatz auf dem Rochusberg stattfinden. In den vergangenen Jahren waren die Abi-Feten nicht immer nur ein Quell reiner Freude.
Die Veranstalter, die aktuellen Abi-Jahrgänge der Hildegardisschule und des Stefan-George-Gymnasiums, haben deshalb in enger Absprache mit der Stadtverwaltung und der Polizei Bingen Regelungen für einen reibungsfreien Verlauf abgestimmt, um an den beiden Tagen für die Besucher Partystimmung zu garantieren.
„Alle Beteiligten haben sich im Vorfeld um eine gute Zusammenarbeit bemüht. Seitens der Verwaltung sind keine Probleme bekannt“, zeigt sich Michael Hanne, Dezernent der Stadt Bingen, zuversichtlich.
Farbige Bändchen zeigen Alter der Besucher
Als Eintrittskontrolle wird es, wie die Veranstalter mitteilen, verschiedenfarbige Bändchen geben. Für Besucher ab 16 bis 18 Jahre ist der Eintritt bis 24 Uhr möglich. Auf jeden Fall sollten die Jugendlichen daran denken, ihren Ausweis dabei zu haben. Außerdem weisen die Veranstalter darauf hin, dass keine alkoholischen Getränke sowie Glasflaschen mitgebracht werden dürfen.
Für die Sicherheit der Besucher und die Einhaltung der Regelungen ist sowohl auf dem Gelände als auch auf dem Weg zur Veranstaltung eine Security-Firma eingesetzt.
„Die Sache ist sehr gut vorbereitet. Und je besser die Vorbereitung, desto weniger haben wir erfahrungsgemäß zu tun“, weiß Harald Gäns von der Polizeiinspektion Bingen. Um Gefährdungen auf dem Nachhauseweg zu reduzieren, wird die Polizei Personen- und Fahrzeugkontrollen durchführen.
Gutes Arbeitsverhältnis im Vorfeld
Auch die Verantwortlichen der Schulen sind mit den bisherigen Vorarbeiten zufrieden. „Das Arbeitsverhältnis mit allen Beteiligten war wirklich gut“, berichtet David Schreiner vom Stefan-George-Gymnasium. Es freut ihn vor allem, dass den Abiturienten wieder Vertrauen entgegengebracht werde und die Gespräche nicht durch Erfahrungen mit vorigen Jahrgängen belastet wurden. Eine große Unterstützung erfuhr das Planungsteam der Schulen durch die Stadtjugendpflege. „Die standen uns mit Rat und Tat zur Seite, haben uns eingewiesen, welche Genehmigungen wir brauchen und so weiter“, zeigt sich Vanessa Schnell von der Hildegardisschule dankbar für die Hilfe. Auch die Zusammenarbeit der beiden Jahrgänge wird von beiden Seiten als gut bezeichnet.
Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte sich auf den landwirtschaftlichen Wegen unmittelbar zum Rochusberg auf Einschränkungen gefasst machen, da die Zufahrtswege gesperrt sind. Die Stadtverwaltung bittet im Namen der Veranstalter um Verständnis und Toleranz der Bürger, falls es etwas lauter als gewohnt werden sollte.

