(hg). "Bevor man haltlose Beschuldigungen gegenüber politischen Gegnern tätigt, sollte man erst mal seine Hausaufgaben machen", rät FWG-Fraktionschef Wolfgang von Stromberg den Grünen in Reaktion auf die jüngste Stellungnahme zum Thema Schlossbergstraße (wir berichteten). Gerne sei die FWG bereit, die "hier offensichtlich notwendige Nachhilfe in Demokratie" für die Grünen zu leisten. Das Wohl aller Kinder, nicht nur der der Grundschule, liege der FWG unumstritten am Herzen, auch der Parkbedarf der Anwohner Schlossbergstraße und unterer Waldstraße, der Lehrer, Eltern und Schüler des Stefan-George-Gymnasiums. Das eine schließe das andere nicht aus.
Betreffend der von den Grünen angeregten und von einer großen Mehrheit abgelehnten Einbahnstraße sei festzustellen, so von Stramberg, dass der Verkehr der oberen Schlossbergstraße beschleunigt und die Verkehrsgefährdung erhöht würde. Die Einbahnstraßenregelung müsse zwangsläufig auf die untere Waldstraße und Rupertusstraße abwärts erweitert werden. Der gesamte Verkehr von Friedhof, SGG, Rheinblick, Mozartstraße sowie der oberen Waldstraße würde über die Beethovenstraße/Hungerborn und Goethestraße/Schillerstraße abfahren, welche auch Schulwege von Grundschülern seien. Verkehrstechnisch sei dies "ein Unding", so der FWG-Chef weiter: "Es ist wohl mehr als unangemessen, die Idee eines Parkplatzes an einem Platz, an dem die Hauptschule noch aktiv ist, also der Bär noch gar nicht geschossen ist und es noch kein Fell zum Verteilen gibt` so haltlos anzugehen."

