/GENSINGEN (lef). Armin Brendel, Ortsbürgermeister von Gensingen, äußert sich zur Debatte um die Suche nach Räumen, in denen Binger Abitursjahrgänge so genannte Vorfinanzierungspartys feiern können, wofür ein Arbeitskreis nun Lösungen finden soll.
"Ich kann mich nicht erinnern, dass die Durchführung von Fastnachtssitzungen oder sonstigen Veranstaltungen jemals mit solchen Argumenten begleitet wurde", sagt er und schreibt: "Die Jugend ist unsere Zukunft. Es muss für Jugendliche und junge Erwachsene eine Selbstverständlichkeit darstellen, sich in der Gesellschaft aufgehoben und akzeptiert zu fühlen." Daher sei es für ihn inakzeptabel, dass diese Partys sozusagen an den Rand der Gesellschaft abgedrängt würden. "Hat von den Verantwortlichen keiner den Mut, für die Jugend zu votieren?", fragt Brendel. Er sehe überhaupt kein Problem darin, die Gensinger Goldberghalle zur Verfügung zu stellen. Schließlich führte die Gemeinde seit Jahren ähnliche Veranstaltungen durch, etwa die Halbfinals der Rock & Pop-Youngsters oder demnächst eine Hiphop-Party.

