Sorge um Eiswein
29.05.2012 - BINGEN
(red). Die Sorge um die Zukunft des Eisweines veranlasste Bürgermeister Thomas Feser, sich in einem Schreiben an die Weinbauministern Ulrike Höfken zu wenden. Hintergrund: die derzeitige Medienberichterstattung über die wiederholte Diskussion zur Qualität der im Januar und Februar gelesenen Eisweine und die von der Ministerin geäußerte Absicht, neue zusätzliche Kontrollverfahren einzuführen. „Wie mir aus vielen Gesprächen bekannt ist, beklagen die Winzer im Binger Raum die derzeitigen Vermarktungsprobleme der aktuellen Eisweinernte, die insbesondere auf die von dem Landesuntersuchungsamt durchgeführten Kontrollen und der dadurch gegebenen Ungewissheit hinsichtlich der Vermarktung zurückzuführen sind“, trägt Feser die Sorgen der Binger Winzer der Ministerin vor. Gleichzeitig bittet er zu prüfen, ob die seit vielen Jahren „anerkannte und bewährte Qualitätsweinkontrolle“ nicht weiterhin für eine Überprüfung der Eisweine genutzt werden könne und durch eine praxisgerechte Feststellung der Eignung der Eisweine auch künftig die Erzeugung und Vermarktung von Eiswein möglich ist. „Für die Stadt Bingen wäre es ein nachhaltiger Verlust, wenn es zukünftig, was die örtlichen Winzer nicht mehr ausschließen, keinen Eiswein aus unserer Region mehr geben sollte.“


