SPD Rhein-Nahe stellt Liste für die Wahl zum Verbandsgemeinderat auf/Motto: "Wir sind Heimat mit Zukunft"
RHEIN-NAHE (red). David B. Freichel, Verbandsvorsitzender der SPD Rhein-Nahe, ist einstimmig auf den ersten Listenplatz für den Verbandsgemeinderat gewählt worden.
Der 27-jährige Politikwissenschaftler hatte in seiner Rede im Beisein von Landrat Claus Schick und dem Landtagsabgeordneten Michael Hüttner auf den Kommunalwahlkampf eingeschworen. Die Erfolge bei den letzten Wahlen hätten gezeigt, dass die Sozialdemokratie stark sei in Rhein-Nahe.
Freichel stellte zugleich den Wahlkampfslogan "Wir sind Rhein-Nahe - Wir sind Heimat mit Zukunft" vor. "Unser Motto bezieht sich auf alle gesellschaftlichen Bereiche, die wir mit unserem guten Wahlprogramm abdecken", erläuterte er. "Insbesondere die Generationengerechtigkeit - also auch das Miteinander von Jung und Alt in nachbarschaftlich geprägten Ortsgemeinden - spielt dabei eine herausragende Rolle." Daher wolle die SPD einen Seniorenbeirat in der VG sowie die Förderung ehrenamtlicher Initiativen, "die sich um Jugend- und Nachwuchsarbeit verdient machen".
Darüber hinaus stehe die SPD Rhein-Nahe für eine bürgernahe und transparente Verwaltung, die zu den Menschen gehe, wenn diese nicht mehr den Weg zur Behörde selbst auf sich nehmen könnten. "Dies ist eine Selbstverständlichkeit, da wir wollen, dass sich die Menschen aktiv an der Politik vor Ort beteiligen", so Freichel.
Den Ausbau der Bildung will die SPD genauso wie die Wirtschaftsstruktur bei Tourismus und Weinbau, ein schlüssiges Energiekonzept in der Verbandsgemeinde und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern. "Auch der Kampf gegen den Bahnlärm wird auf unserer Agenda weiterhin einen wichtigen Platz einnehmen", unterstrich der Spitzenkandidat.
Die Sozialdemokraten bewiesen Geschlossenheit: Die vorgeschlagene Kommunalwahlliste wurde ohne Gegenkandidaturen beschlossen.

