Chancen für eine Waldorfschule in Windesheim stehen gut
06.12.2010 - WINDESHEIM
BILDUNG Förderverein erfährt breite Unterstützung für sein Vorhaben
(jsp). Mit zahlreichen finanzierten Vorträgen und Dokumentationen sowie der Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen war der Förderverein „Lernen für das Leben“ im vergangenen Jahr wieder sehr aktiv. Sein vorrangigstes Ziel ist es derzeit jedoch, eine Waldorfschule in der ehemaligen Nahelandschule in Windesheim einzurichten.
Im Juni diesen Jahres habe die Kreisverwaltung Bad Kreuznach angeboten, das Schulgebäude zu nutzen, berichtete Vorstandsmitglied Andreas Hoffmann in der Mitgliederversammlung des Vereins. Daraufhin habe im Juli eine Besichtigung des Gebäudes mit dem ehemaligen Rektor der Nahelandschule stattgefunden und im September hätten Vereinsmitglieder die Schule gemeinsam mit dem Architekten des Walddorfkindergartens, Jörg Schünke, besichtigt.
Die Chancen, in der Einrichtung eine neue Waldorfschule zu etablieren, schätzten die Mitglieder als sehr gut ein. Ein geeignetes Gebäude sei vorhanden, eine Konzeption liege vor und ein für die Einrichtung einer Schule notwendiger Beratervertrag sei unterzeichnet. Lehrer für das erste Schuljahr stünden ebenfalls parat. In zwei Klassen sollten mindestens 50 Kinder unterrichtet werden, waren sich die Mitglieder einig.
Als erfreulich sahen sie es an, dass der Kreis derer, die eine Waldorfschule anstrebten, immer größer werde. Ebenso positiv sei, dass die Bevölkerung in Windesheim gegenüber einer Waldorfschule sehr offen eingestellt sei, wie Hoffmann betonte.
Die Mitglieder wählten Anne Winter, Julia Eder, Christine Keim und Robert Gotic neu in den sechs Personen starken Vorstand des Fördervereins.

