Klöckner: Wie geht es bei Delphi weiter?
03.09.2010 - LANGENLONSHEIM
(red). Wie es am Langenlonsheimer Standort der Firma Delphi weitergeht, dies versucht die CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin, Julia Klöckner, jetzt herauszufinden. Klöckner hat sich an die Geschäftsführung der Firma Delphi in Wuppertal gewandt, um zu erfahren, wie es um die Zukunft des Langenlonsheimer Werks bestellt ist.
In ihrer Bürgersprechstunde im Landkreis Bad Kreuznach hatten laut Klöckner mehrere Delphi-Mitarbeiter ihre Besorgnis über die geplanten Restrukturierungsmaßnahmen im Werk geschildert. Sie befürchten eine Produktionsverlagerung, die komplette Einstellung der Ausbildung sowie weitere Stellenkürzungen, so Klöckner gestern in einer Pressemitteilung.
Mit Bundesbürgschaft Insolvenz abgewendet
In den vergangenen Jahren war der Automobil-Zulieferer-Betrieb immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Erst im vergangenen Jahr war der Firma Delphi eine Bundesbürgschaft gewährt und damit die Insolvenz abgewendet worden. Im Zuge der Wirtschaftskrise und erster Restrukturierungen wurden dabei in Langenlonsheim bereits 141 feste sowie 180 Leiharbeitsplätze abgebaut, erinnert Klöckner an zurückliegende Sparmaßnahmen.
„Die Mitarbeiter und der Betriebsrat haben diese harten Einschnitte mitgetragen, um die Zukunft ihres Standortes langfristig zu sichern. Aber auch die verbliebenen Angestellten werden nun weiter im Unklaren gelassen und fürchten den Arbeitsplatzverlust. Viele gute Gründe sprechen für eine Beibehaltung des profitablen Langenlonsheimer Standorts. Ich erwarte daher eine klare Aussage der Unternehmensleitung zur Sicherung des Werks“, so Julia Klöckner abschließend. Sie erwarte eine klare Aussage der Unternehmensleitung zur weiteren Zukunft des Standortes Langenlonsheim.

