Nominierung mit 98,3 Prozent: CDU steht geschlossen hinter Julia Klöckner
31.08.2010 - GULDENTAL
Von Daniela Elsässer
98,3 Prozent (119 Ja-, zwei Nein-Stimmen), eine bis auf den letzten Platz besetzte Turnhalle und stehende Ovationen – die Christdemokraten im Landtagswahlkreis 17 stehen hinter Julia Klöckner. Daran ließen sie am Dienstagabend bei der Nominierungsveranstaltung ihrer Kandidatin für den rheinland-pfälzischen Landtag keinen Zweifel aufkommen.
Keinen Zweifel ließ Julia Klöckner auch an ihrer Entschlossenheit, mit der sie den amtierenden Ministerpräsidenten Kurt Beck und die SPD-Regierung in Rheinland-Pfalz ablösen will. „Ich habe die Kraft“, rief sie den Anwesenden zu. Damit möchte sie eine Schuldenbremse in der Landesverfassung verankern, „wir müssen uns zwingen zu sparen, sonst kommen wir aus der Spirale nicht mehr raus“, begründete sie eines ihrer wesentlichen Anliegen.
"Ich werde dabei immer ansprechbar sein"
Außerdem will sie sich für vergleichbare Schulabschlüsse und den Zusammenhalt der Generationen einsetzen. Deshalb wolle sie mit Blick auf die demografische Entwicklung die Struktur der Ministerien verändern, die Zuständigkeiten für dieses Thema bündeln. „Und ich verspreche, ich werde dabei immer ansprechbar sein“, erklärte sie den Mitgliedern, dass sie auch als Ministerpräsidentin weiter im Landkreis präsent sein will.
Dass sie dabei „einen exzellenten Draht zu den Menschen hat“ bescheinigte ihr auch der CDU-Kreisvorsitzende Dr. Herbert Drumm. Mit frischen Leuten und einer frischen Partei solle deshalb jetzt der Machtwechsel in Mainz herbeigeführt werden. „Und von diesem Wahlkreis aus wird die Initialzündung dafür erfolgen“, war sich der Guldentaler Bürgermeister Alfons Lorsbach (CDU) sicher.
Mit 94 Prozent wurde außerdem Dr. Helmut Martin als B-Kandidat der Christdemokraten nominiert.

