Lützelsoonschule gewinnt Treffen mit Maskottchen des 1. FC Kaiserslautern
10.02.2012 - HENNWEILER
Von Sascha Saueressig
Aufgeregt fieberten die Erstklässler der Grundschule in Hennweiler dem Besuch entgegen - und kurz nach 11 Uhr war es soweit: Teufelchen „Betzi“ betrat den Klassensaal. Doch als die große rote Plüschfigur dann im Raum stand, wurden die Kinder doch mucksmäuschenstill. Erst langsam tauten sie auf, schüttelte das Teufelchen doch artig jedem Kind die Hand und brachte zudem noch ein paar Geschenke mit.
Betzi, das Maskottchen des 1. FC Kaiserslautern, besuchte die Lützelsoonschule nun im Zuge der Weihnachtsbäckerei-Aktion des Bundesligaclubs. Die Erstklässler aus Hennweiler haben in dem Ideenwettbewerb nämlich einen von insgesamt sieben zweiten Preisen gewonnen. „Wir haben alle Erstklässler in Rheinland-Pfalz und im Saarland aufgefordert, kreativ zu sein und uns mit Geschichten, Gedichten und Bildern zu erzählen, was Betzi eigentlich an Weihnachten macht“, erläutert Pressereferentin Lisa Netzhammer.
Und in Hennweiler hatten die Kinder auf Anregung ihrer Eltern eine Bildergeschichte entworfen und waren mit Teufelchen Betzi der Sage um den Teufelsfels nachgegangen, wie Schulleiterin Nicole Rothenberger berichtet. „Wir haben die Eltern mit eingebunden. Und ‚Rote Teufel‘ und Teufelsfels passt ja eigentlich gut zusammen“, erläutert Rothenberger. Die Geschichte der Kinder, wie sie sich mit Betzi zum nahegelegenen Teufelsfels aufmachten, beeindruckte die Jury so, dass das Maskottchen nun tatsächlich nach Hennweiler kam.
Und kaum war der rote Teufel in der Klasse, war auch Feuer in der Bude, die Kinder stellten beherzt ihre Fragen, scherzten mit dem Maskottchen und wollten unbedingt den langen Plüschschwanz einfangen. So ließen sie ihren Gast Mathematikaufgaben lösen, wollten wissen, warum der Teufel die Nummer zwölf auf seinem Trikot trägt. Und die Jungs erzählten dem Teufelchen auch, dass sie selbst Fußball spielten oder gar schon einmal im Stadion des FCK gewesen seien. Immer wieder drehte das Maskottchen seine Runde im Klassensaal, schenkte den Kindern Autogrammkarten, überreichte ihnen Poster und trieb allerlei Schabernack mit den Erstklässlern. So dauerte es nicht lange, bis der empörte Ruf: „Der hat mich gekitzelt“, erklang und lautes Kinderlachen folgte.
Die Kinder hatten so viel Spaß, dass sie das Fußballmaskottchen gar nicht mehr gehen lassen wollten. So fragten sie zum Abschluss, ob es nicht lieber mit in die Pause gehen wolle, statt wieder ins ferne Kaiserslautern zu fahren. „Es ist toll, wie begeisterungsfähig die Kinder sind“, sagt Lisa Netzhammer. Die Kinder nähmen die Aktion sehr gut an, hätten erfahrungsgemäß mit Betzi sogar mehr Spaß als mit den Bundesligakickern. „Wir wollen gerade den Kindern etwas zurückgeben, und sie haben Spaß“, erläutert Netzhammer.

