Es geht ans Bankkonto
08.02.2012 - STAUDERNHEIM
FISCHEREIVEREIN Naturschützer wollen Küche ihres Heims erweitern
(wmy). Ans Bankkonto wird es in diesem Jahr gehen, haben die Mitglieder des Fischerei- und Naturschutzverein Disibodenberg auf ihrer Jahreshauptversammlung einstimmig beschlossen. Die Küche des Fischerheims muss erweitert werden. Pläne zu einem Gesamtausbau, wie sie auch bautechnisch schon genehmigt waren, wurden als nicht finanzierbar verworfen.
Stattdessen hat man sich für die kleinere Lösung entschieden. Die Wand zwischen Küche und Herrentoilette wird um etwa einen Meter versetzt. Das, so die Vorsitzende Ursel Wagner, werde nicht nur eine große Erleichterung bei den Festen des Vereins, sondern ebenfalls zur Verbesserung der Attraktivität des Hauses für Vermietungen dienen.
Die Kasse, so Kassenwart Karl-Heinz Grimm, gebe das her. 8 000 Euro, so Grimm, sei die Obergrenze für das Vorhaben. Je mehr ehrenamtlicher Einsatz zu tragen käme, desto geringer werde die Kasse in Anspruch genommen. Da sprach Grimm seiner Vorsitzenden aus der Seele. Beim ehrenamtlichen Einsatz, so Wagner, seien immer weniger und immer dieselben zu sehen. Ihr Wunsch war, dass sich das Engagement im neuen Jahr verbessere.
Insgesamt, so berichtete Grimm weiter, habe die Kasse in diesem Jahr sogar mit einem kleinen Plus abgeschlossen.
Wasserqualität war im Vorjahr sehr gut
Erfreulich waren die Nachrichten des Gewässerwartes und 2. Vorsitzenden, Rainer Bonenberger. Die Wasserqualität war im vergangenen Jahr, auch am Grundbach, für den eine Bachpatenschaft besteht, durchgängig sehr gut. Zwei Umwelttage haben die Fischer mit gutem Erfolg durchgeführt. Besonderer Dank galt Wolfgang Raub und Kurt Wagner, die den Mülltransport übernommen hatten. Ausgeglichener Besatz ist wie im letzten Jahr auch in diesem Jahr wieder geplant.
Eine besondere Anregung kam von den Mitgliedern Klaus und Helga Hartmann. Sie machten noch einmal auf die für die lokalen Fischervereine so wichtige Arbeit der Nahelachs AG aufmerksam und versprachen, den Informationsfluss aufrechtzuerhalten.
Die Frage einer Beteiligung am Dorffest brachte Klaus Dietz noch einmal ins Gespräch. Das Fest sei jedoch im Lauf der Zeit, so Bonenberger immer näher an das Fischerfest herangerückt. Mittlerweile sei es nur noch eine Woche entfernt. Da könne die ehrenamtliche Hilfe auf keinen Fall zweimal nacheinander eingefordert werden.
Zahlreich waren die Urkunden und Weinpräsente, die den Jubilaren von ihrer Vorsitzenden zur Ehrung überreicht werden sollten. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Alexander Gärtner und Marcel Krauth geehrt, für 20 Jahre Tilo Fischer, Karl-Heinz Hess und Andreas Lorenz.
Ein gutes Jahr muss 1982 gewesen sei, für 30 Jahre standen insgesamt gleich neun Ehrungen an. Anwesend waren Dieter Geib, Horst Schmid und Waldemar Barth, Ulrich Redschus kam mit 31 Jahren dazu. Er war im vergangenen Jahr nicht aufgeführt gewesen. Manfred Achtzehn, Otto Reinhard, Mario Wilhelm, Frank Spindler und Ralf Zick erhalten ihre Urkunden und Präsente später, ebenso Gerhard Zimmermann (20 Jahre) und Torsten von Bohr (10 Jahre).

