(red). Während die Kassenärztliche Vereinigung (KV) gestern in der AZ eine Entscheidung über den Notdienst der Ärzte für Montag angekündigt hat, will die SPD bereits mehr gehört haben: "Wie von unserem Bundestagsabgeordneten, Fritz Rudolf Körper, zu erfahren war, bleibt der bewährte ärztliche Bereitschaftsdienst in der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim erhalten", teilt Klaus Stein für den SPD-Gemeindeverband mit. Lediglich Odernheim am Glan und vielleicht Staudernheim würden der Zentrale in Meisenheim angegliedert, soll Körper berichtet haben.
"Die gute und effiziente Art der Betreuung an Feiertagen und Wochenenden, die sich über Jahre bewährt hat, kann wieder aufleben", freut sich Stein. Durch Druck der Bevölkerung und der Ärzteschaft - hier gelte besonderer Dank Dr. Peter Esch - sei es gelungen, die Planung der Kassenärztlichen Vereinigung, die nichts mit der lokalen Situation zu tun hatte, zu kippen.
Die Reorganisation des Bereitschaftsdienstes für den Raum Bad Sobernheim soll Thema einer Informationsveranstaltung in Monzingen mit Dr. Günter Gerhardt, dem Vorsitzenden des Vorstands der KV Rheinland-Pfalz, sein.

