Von Wilhelm Meyer
JUBILÄUM Seit 25 Jahren entfaltet die kleine Bad Sobernheimer Zweigstelle ihre segensreiche Wirkung
"Einfach nur schön", so lautete der Kommentar des Geschäftsführers Mario Bender, als Katharina und Lisa-Marie Bender sowie Marcus Gabriel, die Mitglieder der Gesangsgruppe Kalima, mit einer Zugabe ihren Auftritt beschlossen. Kalima bildete den Rahmen der kleinen offiziellen Feierstunde in der Malteserkapelle zum 25-jährigen Bestehen der Bad Sobernheimer Zweigstelle der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG). Grund genug zu einem Rückblick auf das vergangene Vierteljahrhundert.
Dass Sobernheim auch als kleine Zweigstelle der Deutschen Olympischen Gesellschaft ihre Bedeutung hat, machten die honorigen Gäste deutlich, so Harald Denecken, Präsident der Gesellschaft, der Sohn des Gründers, Carlo von Opel, Vorsitzender des Landesverbandes Pfalz, und Bernd Zeising, der Vorsitzende der DOG Mainz-Rheinhessen.
Neben Denecken ließen es sich Dr. Felix Welker als Bürgermeister der Stadt und Robert Nicolay als Erster Beigeordneter der VG Bad Sobernheim nicht nehmen, ihre Grüße auszurichten. Und schriftlich waren gar Glückwünsche von Kanzlerin Angelika Merkel, Bundespräsident Horst Köhler und vom Ministerpräsidenten Kurt Beck eingetroffen.
Ein Vierteljahrhundert Revue passieren zu lassen, braucht seine Zeit, auch wenn der Rückblick von Geschäftsführer Mario Bender knapp zusammengefasst war. Einer der Höhepunkte war sicher 1986 der Besuch des Präsidenten des Deutschen Sportbundes, Willi Daume, bei der noch jungen Zweigstelle. Zahlreiche Größen des Sports kamen auf Einladung der DOG nach Bad Sobernheim. Für weitere Highlights sorgte die bislang zweimalige Ausrichtung des "Olympic Day Run" gemeinsam mit dem TuS Monzingen. "Eine große Sache", betonte Bender.
Eine Aufgabe, der sich die Sobernheimer fast von Anfang an verschrieben haben, ist die aktive Anteilnahme am Schicksal des in seinem Sport verunglückten Handballspielers Joachim Deckarm. Seine Kuraufenthalte in Meddersheim haben die Sobernheimer von Beginn an engagiert unterstützt.
Das Hauptaugenmerk liegt seit geraumer Zeit auf der Jugendarbeit. Und darin, so machte Bender in seiner Zusammenfassung klar, besonders auf dem DOG-Projekt "Kinder-bewegen" mit dem Modellkindergarten Sien (von 2004 bis 2007). Um dem zunehmenden Bewegungsmangel im Vorschulalter entgegenzuwirken und olympische Gedanken und Werte zu vermitteln, war Sien einer von bundesweit 27 ausgewählten Modellkindergärten. Spenden und zahlreiche Unterstützungen für Kindergärten der Region kamen hinzu. Mit einer Tanz- und Gesangsvorführung unterstrichen die Siener Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen die weiter andauernde Verbundenheit mit der DOG.
Hinreißende Tanzvorführungen von "Two Dance with Friends" und den "Hip Hop Chickens" vom TuS Monzingen gaben dem Abend weitere Glanzlichter.
www.dog-bewegt.de

