LITERATUR Dr. Wolfgang Bickel stellt Buch vor
(jok). Die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz und die Wernersche Verlagsgesellschaft hatten in die Räumlichkeiten von Friedrich Ernst von Garnier geladen. Dort präsentierte Dr. Wolfgang Bickel seine Neuerscheinung "Templerkapelle Iben".
Ernst von Garnier, der nicht nur mit seinen Räumen der Präsentation einen würdigen Rahmen gab, sondern diese auch maßgeblich fördert, begrüßte unter den zahlreichen Gästen auch Landrat Franz-Josef Diel sowie Ortsbürgermeister Hans-Georg Jost.
Bickel dokumentiert in seinem reich bebilderten Band den gegenwärtigen Zustand des Baues, lenkt den Blick auf die Formensprache der Konzeption und der Bauskulptur und ordnet die Kapelle der Baukunst des Templerordens im 13. Jahrhundert zu. Damit tritt der Ritterorden als Bauherr, stärker als es bisher geschehen war, ins Blickfeld der Betrachtung. Deshalb geht es neben der Architekturgeschichte in einigen Kapiteln des Buches auch um den Templerorden und seine Spiritualität.
"Wolfgang Bickel hat mit diesem Werk eine wichtige Forschungslücke für die Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz geschlossen", so Thomas Metz, Generaldirektor Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, in seiner Laudatio.
Weitgehend unbekannt und fernab der üblichen Wege liegt in der Gemarkung Fürfeld, inmitten eines Bauerngehöftes, ein Kleinod mittelalterlicher Sakralkunst: Die "Templerkapelle Iben".
Mit der gleichnamigen Publikation von Dr. Wolfgang Bickel, die nun in der Wernerschen Verlagsgesellschaft erscheint, wird diesem Denkmal gebührende Aufmerksamkeit zuteil.

