FORSCHERCLUB KLEISTSCHULE So schmückten sich unsere Urahnen
(red). Achtzehn Mädchen und Jungen der Kleistschule von der ersten bis zur vierten Klasse waren der Einladung des Fördervereins zum ersten Treffen des Forscherclubs gefolgt. Die archäologische Restauratorin Kirsten Rebensburg stellte den Kindern das Thema „Schmuck und Kunst der Steinzeit - Status, Symbol und Schönheit“ zunächst anhand verschiedener Funde und Rekonstruktionen aus der Alt-, Mittel- und Jungsteinzeit vor. Nachdem die Jungforscher erfahren hatten, was zur Schmuckausstattung steinzeitlicher Menschen gehörte, fertigten die Schüler eigene Ketten nach originalen Vorlagen. Geduldig formten sie wunderschöne Perlen und Schmuckanhänger aus Ton und verzierten diese mit herrlichen Mustern. Mit viel Freude und Kreativität gestalteten die Teilnehmer ihre Kunstwerke und fädelten diese schließlich zu einzigartigen Ketten auf. Voller Stolz präsentierten die Kinder am Ende ihren außergewöhnlichen Halsschmuck und den er-worbenen Forscherclub-Ausweis.
„Ich freue mich über das große Interesse und die Freude der Kinder am Forscherclub. Selbstverständlich sind bereits weitere Aktionen und Workshops geplant, unter anderem wieder unter dem Motto Reise in die Steinzeit - Archäologie aktiv erleben “, verrät Kirsten Rebensburg, selbst Vorstandsmitglied des Fördervereins Kleistschule.
In regelmäßigen Abständen werden unterschiedliche Themenbereiche innerhalb des Forscherclubs vorgestellt. So begeben sich verschiedene Fachreferenten mit den Jungforschern auf Entdeckungsreisen: von der experimentellen und angewandten Archäologie über Natur- und Umweltthemen bis hin zu ernährungswissenschaftlichen Aspekten des Alltags. Weitere Referenten mit den Themen „Chemie“ und „Physik“ stehen bereits in den Startlöchern.

