red. Unter dem Titel "Raumflug ins Unendliche -Die Voyagersonden" berichtet Hartmut Waschik in einem Astronomievortrag am Freitag, 30. März, auf der Sternwarte auf dem Kuhberg über das Raumfahrtprojekt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Am 15. August 2006, genau um 11.13 Uhr, erreichte Voyager 1 die Grenze des Sonnensystems. Die Sonde ist jetzt hundert mal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde, also 15 Milliarden Kilometer. Niemals zuvor erreichte ein von Menschenhand gebautes Gerät eine solche Entfernung. Um diese Entfernung zu erreichen, war die zirka fünf Meter lange Sonde über 30 Jahre unterwegs, mit einer Geschwindigkeit von über 60000 Stundenkilometern. Allerdings war nicht der Entfernungsrekord das Ziel der Mission, sondern die Erkundung des äußeren Sonnensystems, der Planeten Jupiter, Saturn und Uranus. Von dort lieferte die Robotersonde mehrere hunderttausend Bilder von außerordentlicher Qualität. An Bord arbeitet die Computertechnologie der späten 60er Jahre zum Teil noch heute erfolgreich. Im nächsten Jahrzehnt wird diese Sonde in den interstellaren Bereich eintreten. Vielleicht wird sie in einigen Millionen Jahren von intelligenten Wesen gefunden. Für diesen Fall hat sie eine besondere goldene Schallplatte an Bord, auf der sich unter anderem eine Grußbotschaft, gesprochen in allen Sprachen der Menschheit, befindet. Raumflug ins Unendliche - Eintritt (Abendkasse): 4,50, ermäßigt 2,50 Euro.

