Geschichtslehrer informieren sich vor Ort
red. Das Stadtarchiv ist ein Lern-Ort für Schülerinnen und Schüler. Regelmäßig besuchen auch junge Menschen das ehemalige Pförtnerhaus am Schlosspark, um dort die historischen Quellen für ihre Arbeiten zu nutzen. Diese Kontakte möchte Stadtarchivarin Franziska Blum-Gabelmann in Zukunft intensivieren und insbesondere die "Schwellenangst vor dem Archiv" mindern. Nun hatte Blum-Gabelmann Besuch von den Lehrerinnen und Lehrern der Fachschaft Geschichte des Gymnasiums am Römerkastell. Die Gruppe informierte sich über die Möglichkeiten der Recherche, die sich im Stadtarchiv bieten. Franziska Blum-Gabelmann zeigte die unterschiedlichsten Dokumente - seien es Bücher, Zeitungen, Fotos, Plakate, Urkunden, Akten, Zeichnungen. Die Bandbreite der heimatgeschichtlichen Themen ist groß. Jubiläen, Feste, die Entwicklung der Kur, der Verwaltung, des Handels, der Vereine und vieles mehr. Die Führung durch das Stadtarchiv fand bei den Lehrerinnen und Lehrern großen Anklang. In den Lehrplan mehr regionale Geschichte aufzunehmen und die Schülerinnen und Schülerinnen zu Besuchen im Stadt zu motivieren, war der einhellige Tenor. Die Stadtarchivarin ihrerseits will alle Schulen dazu anregen, eine Themenliste zu erstellen und natürlich bei der handwerklichen Arbeit im Archiv behilflich sein. "Das Interesse wecken und damit auch die Identität mit der Heimat stärken", ist ihr Ziel. Denn die Schüler und Schülerinnen von heute seien die Archivnutzer(innen) von morgen.

