Von Christine Jäckel
KONRAD-FREY-HALLE Infotage für Bauen, Wohnen und Renovieren locken Tausende / 37 Aussteller
Schon früh strömten die Besucher am Samstagmorgen zu den Infotagen Bauen Wohnen Renovieren in die Konrad-Frey-Halle. Das eigene Heim bleibt nach wie vor das Wunschziel vieler Bundesbürger und in Bad Kreuznach und dem Umland gibt es noch ausreichend Baugrundstücke in allen Preislagen. Und wer bereits stolzer Eigenheimbesitzer ist, den lockte das breite Angebot an Informationen zu Modernisierung und Sanierung, zum Renovieren von A bis Z und natürlich kurz vor dem Frühling auch erste Ideen, wie man sich die neue Gartensaison noch schöner gestalten kann.
Zu den ersten Gästen gehörte auch Oberbürgermeister Andreas Ludwig, der sich vor der offiziellen Eröffnung schon einen ersten Eindruck verschafft hatte und "die wunderbare, perfekt organisierte Ausstellung" lobte. Denn, so hat er es auch beim Bau des eigenen Heims erlebt: Bauen ist ein Abenteuer. Da brauche man gute Handwerker und gerade deshalb, so Ludwig, seien Veranstaltungen dieser Art, auf denen man mit allen am Bau- oder Sanierungsvorhaben Beteiligten ins Gespräch kommen könne, so wichtig.
Besonders gut findet der OB, dass bei den Infotagen das gesamte Spektrum abgedeckt ist. Neben dem vielfältigen Angebot der regionalen Fachbetriebe konnte man sich auch zu den Themen Immobilienfinanzierung und Grundstücksmarkt informieren.
37 Aussteller, der Großteil aus der Region, nahmen an der vierten Auflage der Messe in der Konrad-Frey-Halle teil. Das ist die gleiche Zahl wie 2009, nur die Zusammenstellung wurde etwas geändert, erläuterte Organisatorin Tanja Wellstein. Im Schnitt 4500 Besucher zogen die Infotage bisher an. Auch das Interesse bei potenziellen Ausstellern ist groß, weitere 20 Anfragen interessierter Unternehmen konnten aus Platzgründen nicht berücksichtigt werden. Kein Eintritt und die Beratung steht im Vordergrund, das ist für Helmut Wellstein das Erfolgskonzept der Infotage. Ein Schwerpunkt ist in diesem Jahr das Thema Energiesparen, zu dem es Anregungen in Hülle und Fülle gab.
An beiden Tagen konnten die Besucher das Vortragsprogramm zu den unterschiedlichsten Themen nutzen. Neben Wärme-Contracting, schlüsselfertig Bauen, Förderung für Immobilien und Thermographie stand Feng-Shui auf dem Programm. Feng-Shui-Beraterin Ute Ackermann stellte das alte Wissen um Gesundheit, Harmonie und Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden vor. "Gesund kann man nur bleiben, wenn eine Regeneration möglich ist, und deshalb müssen wir auch dafür sorgen, dass das Haus oder die Wohnung als unsere zweite Haut gesund bleibt," unterstrich Ackermann den Nutzen der fernöstlichen Lehre.
Informieren konnten sich die Besucher auch über eine innovative und umweltfreundliche Dacheindeckung. So gibt es eine Frankfurter Pfanne, die wie ein Katalysator wirkt und gesundheitsschädliche Stickoxide in Nitrate umwandelt. Gefragt waren auch Dämmstoffe, die Energieeinsparungen und gesundes Wohnraumklima ermöglichen. Und ganz besondere Wohnakzente wie etwa Kaminöfen, exklusive und ökologische Wandbeschichtungen, individueller Möbelbau oder Whirlpools.
Zusätzliche Attraktionen neben anschaulichen Demonstrationen zu Baumaterialien und Präsentationen handwerklicher Arbeit, bot die große Tombola, bei der jedes Los gewann. Jeweils zur Hälfte geht der Erlös der Tombola an die Ossig-Stiftung und an den Förderverein der Christlichen Hospizbewegung. Für einen guten Zweck wurden auch die Schornsteinfeger der Region aktiv. Sie bewirteten die Gäste mit Kaffee, Kuchen, Würstchen, Wein und anderen Getränken und stellten den Erlös der Aktion Schornsteinfeger helfen krebskranken Kindern zur Verfügung.


Negative Seite der Schornsteinfeger
Schornsteinfeger oft überflüssige Abkassierer?
RA Jürgen Conzelmann, Vorsitzender Haus & Grund Frankfurt am Main e.V.: Ärger um die Schornsteinfeger. Frankfurter Neue Presse, 20.02.2010
"... kommt der Schornsteinfeger jährlich, fegt, wo nichts zu fegen ist, misst, wo alles in Ordnung ist, und kassiert dafür leicht verdientes Geld."
Siehe:
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/rmn01.c.7315024.de.htm
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25.01.10 : Sachsen-Anhalt
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1260693554528&openMenu=1121028317612&calledPageId=1121028317612&listid=1121250412275
"Immer mehr Hausbesitzer lassen die Männer in der schwarzen Kluft nicht auf ihr Grundstück"
06.11.2009 : Berlin
http://www.morgenpost.de/berlin/mauerfall/article1202500/Der-Russ-war-in-Ost-und-West-gleich-schwarz.html
"Feller und Pollow können viele Geschichten erzählen von Kollegen, die nur unter Polizeischutz ihrer Arbeit nachgehen, weil Hausbesitzer sie nicht einlassen wollen"
Leonberger Kreiszeitung 16.02.2010
http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2389217_sz_hier_artikel_9223_-ende-der-quot-eingezaeunten-nationalparks-quot-naht.html?_suchtag=2010-02-16
""Wir hatten keine Kunden, sondern Opfer", bringt es der Leonberger Schornsteinfegermeister Bernd Mörk auf den Punkt."
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Mein Schornsteinfeger-Schaden beträgt ungefähr 60 Euro pro Jahr, wir haben eine Erdgasheizung, die braucht keinen Schornsteinfeger.
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Joachim Datko - Ingenieur, Physiker
Interessengemeinschaft gegen das Schornsteinfegermonopol - Sektion Bayern
Portal : www.kontra-schornsteinfeger.de
Forum: www.schornsteinfeger-ko.de