Ein wahrhaft lebendiges Haus
20.09.2011 - WINZENHEIM
Von Heidi Sturm
ÖKJH Diakon Duhrmann und Jugendliche nutzen laufende Sanierung des Jugendhauses für Neuerungen
Jugendliche mit Feuereifer dabei
Auch das Tapezieren und Einräumen erledigen die Jugendlichen in Eigenleistung. Mit dem neuen Hausmeister Roman Klyszcz, der Elektromeister ist, wollen sie auch bei der Installation der neuen Elektrik tatkräftig anpacken.
Rund 77 000 Euro werden Sanierung und Toilettenanlage kosten. „Wir bemühen uns, alle Töpfe auszuschöpfen, brauchen aber jeden Euro“, sagt Duhrmann. Nach Aufrufen im Gemeindebrief der evangelischen Lukasgemeinde kamen bislang knapp 20 000 Euro an Spenden zusammen. Auch Jugendliche wurden unter dem Motto „Wir brauchen unser ÖKJH“ aktiv und boten gegen Geld für den guten Zweck Arbeitsleistungen an. Über die „wer-kennt-wen-Gruppe“, in der Duhrmann die Arbeitseinsätze der Jugendlichen koordiniert, gab es sogar Unterstützung von einem Maler aus dem Hunsrück. Der fuhr spontan ein paar Eimer Farbe zu Duhrmann nach Bärenbach. „Es ist schön, dass es Menschen gibt, die ein Stück in unsere Zukunft investieren wollen“, freut sich der Diakon, der sich aber noch ein bisschen breitere Unterstützung wünschen würde: Jeder wolle das Haus erhalten - und wenn nur jeder Winzenheimer im Schnitt fünf Euro geben würde, sei man schon ein ganzes Stück weiter.
- Zum Anfang
- Zurück
- Seite 2/2
- Weiter
- Zum Ende

