Für Westernromantik weit gereist
20.08.2010 - REHBORN
COUNTRY-NACHT Livemusik und Hufeisen-Bratwurst beim Rehborner Reitverein
(zie). Country und Linedance, Saloon und Whiskeybar, Tanzboden und Westerngrill erwarteten die Liebhaber amerikanischer Westernromantik und ihrer Musik zur diesjährigen und nunmehr vierten Country-Nacht auf dem Gelände des Reitvereins Rehborn.
Dabei lockten die Musiker Mark Merritt (Waldböckelheim) und Sievert Ahrend (Leer/Ostfriesland) mit feinster Livemusik im Country-Stil. Und viele Gäste kamen wiederum auf das Rehborner Reitgelände und wurden nicht enttäuscht.
„Die Fangemeinde unserer beiden Musik-Stars, die sich hier einfindet, kommt nicht nur aus dem näheren Umfeld, sondern bis aus dem Rhein-Main-Gebiet, aus dem Landkreis Kusel und vom Hunsrück“, sagte der Vorsitzende des Reitvereins Helmut Wückert und wies auf die Kennzeichen der Autos auf einer der Wiesenflächen des Reitvereins, wo auch zwanglos gezeltet werden konnte.
Gediegener Country, Bluegrass, Western Swing und Oldies waren dann angesagt als es dämmerte und die beiden Musiker auf der urigen Bühne - einfach aus einem alten Ackerwagen einem Zelt gebaut - zu Mikrofon und Instrumenten griffen und mit ihren Stimmen, selbst begleitet von Banjo, Fiddle und Gitarre, jede Menge typischer Westernsongs erklingen ließen. Nebenher knisterte das Lagerfeuer, war der Tanzboden von Line-Dancern gut gefüllt und das Publikum fühlte sich auf rustikalen Sitzen und Tischen einfach aus Strohballen, aus denen auch die Western-Bar mit Saloon bestanden, ganz eindeutig sehr wohl. „Gerade diese Atmosphäre und ländlich-derbe Ambiente lieben unsere Gäste, die vielfach aus der Großstadt kommen. Sie mögen auch, dass die Rehborner Country-Nacht keine Großveranstaltung ist, auch nie werden wird und noch immer als Geheimtipp am abgelegenen Ort unter ihren Fans gilt“, betonte Wückert. Natürlich sei ein solcher Event nie ohne zahlreiche fleißige Helfer zu arrangieren, denen der Vorsitzende an dieser Stelle seinen herzlichen Dank sagte.
Damit es zur Country-Nacht auch beim Essen ganz countrymäßig zuging, gab es unter anderem Gerichte wie „Cowboy-Sohle“ und „Hufeisen-Bratwurst“.

