Modernste Medien und Methoden
26.05.2010 - KIRN
Von Michael Schuf
REALSCHULE 40 000 Euro für Notebooks, interaktive Tafel und mehr / Programm des Landesregierung
Die Kirner Realschule nimmt an der vierten Runde des Zehn-Punkte-Programms „Medienkompetenz macht Schule” der Landesregierung teil. Verbunden damit ist eine stattliche Förderung: Wie Bildungsministerin Doris Ahnen der Schule mitteilt, beträgt die Fördersumme für eine umfangreiche IT-Ausstattung insgesamt 40 000 Euro. Die Mittel sind vorgesehen für drei mobile Notebook-Einheiten (zu je sechs Geräten), drei interaktive Wandtafeln inklusive Notebooks sowie eine Multimediaeinheit mit Beamer und Notebook sowie weitere Materialien.
Zeitgemäße Ausstattung
50 Projektschulen erhielten für das Schuljahr 2010/11 eine Förderzusage für eine zeitgemäße technische Ausstattung. „Damit steigt die Zahl der Schulen, die im Bereich der Medienerziehung durch zusätzliche Hardware ganz gezielt vom Land zusätzlich unterstützt werden, auf insgesamt 380 Schulen“, unterstrich Bildungsstaatssekretärin Vera Reiß beim jüngsten Medienbildungsforum „iMedia“.
Förderung der Medienkompetenz wird an der Realschule Kirn seit Jahren großgeschrieben, in sämtlichen Fächern kommt moderne Technik zum Einsatz. Das liegt Rektor Jürgen Braun besonders am Herzen: „Es gehört zur Weiterentwicklung unserer Realschule, modernste Medien und Methoden, die uns sinnvoll erscheinen, in den Unterricht aufzunehmen.”
Vier Computerräume
„Die Realschule Kirn besitzt bereits vier Computerräume mit je 16 PCs”, schildert Lehrerin Claudia Seemann, bei der in Sachen Informationstechnologie die Fäden zusammenlaufen. Außerdem könnten drei mobile Einheiten (Laptop und Beamer) im Unterricht eingesetzt werden. „Seit Juli 2009 besitzt die Realschule auch ein interaktives Whiteboard”, sagt Seemann und demonstriert nicht ohne Stolz, was diese hochmoderne Tafel alles kann - nämlich „alles, was ein Laptop auch kann”. Von der Geometrie bis zum virtuellen Sezieren eines Froschs. Seemanns Bilanz nach knapp einem Jahr Whiteboard-Einsatz: „Es ist ein anderes Lernen, noch anschaulicher und interessanter für die Schüler. Sie sind begeistert.” Alle Fächer nutzten die modernen Medien, so dass die Computerräume sehr gut ausgelastet seien. Die zusätzlichen Rechner und Whiteboards sollen ab dem neuen Schuljahr für Entlastung und zugleich noch mehr Flexibilität sorgen, hoffen Jürgen Braun und Claudia Seemann. Die Mädchen und Jungen werden an der Realschule Kirn schon sehr früh mit dem Medium Computer vertraut gemacht, betonen beide und verweisen auf das Qualitätsprogramm der Schule. Das mündet darin, dass die Schüler in Klasse 10 in der Lage sein sollen, in einem von ihnen gewählten Fach eine PowerPoint-Präsentation zu halten.
Comenius und E-Learning
Seit 2008 bietet die Realschule auch in den Klassenstufen 6, 7 und 8 das Wahlpflichtfach Informationstechnologie an, erinnern Braun und Seemann. Auch im Rahmen des europäischen Comeniusprojekts mit Schulen aus Ungarn, Lettland, Litauen, Polen und Österreich komme moderne Technik zum Einsatz. Ebenso bei der Leseförderung. In den nächsten Jahren erarbeite das Kollegium zudem Konzepte, um das E-Learning auszubauen.

