"Grauenhafte" Personalprobleme
13.03.2010 - KIRN
Von Klaus Mittnacht
FUSSBALL Coach vom TuS Kirschweiler will aufhören
Am Samstag gibt es für die Volleyball-Herren des TV Hochstetten das 13. Saisonspiel und wie es aussieht wohl auch gleichzeitig das drittletzte in der Verbandsliga. Denn das TVH-Team ist nach der jüngsten Niederlage in Mommenheim mit nun 4:22 Punkten abgeschlagen Tabellenletzter. Der Abstand zum Vorletzten, VC Frankenthal, beträgt sechs, zum Drittletzten, TuS Gensingen II, sieben Punkte. Nun geht es heute zum TV Pirmasens der wie Gensingen II auf 12:14 Punkte kommt.
Für Hochstetten geht es eigentlich nur noch darum, sich ehrenvoll aus der Verbandsliga zu verabschieden. Der Abstieg des TVH wäre der Zweite in Serie.
Frauenfußball beim SCK
In der Verbandsliga Süd-West der Fußballfrauen gastiert die Mannschaft des SC Kirn-Sulzbach heute bei der Spvgg. Rehweiler/Matzenbach. Für den SCK geht es darum, den fünften Tabellenplatz zu verteidigen. Doch es wird nicht leicht, sich bei diesem Gegner zu behaupten. Das Hinrundenspiel ging mit 1:3 daneben und auch im vorigen Jahr war in Rehweiler (0:1) nichts zu holen. Die SCK-Zweite freut sich auf das Derby von der Kreisgrenze, zu dem es heute um 16.30 Uhr bei der Spvgg. Fischbach kommt.
Am vorigen Samstag fiel auch das Programm des ersten Spieltages der Play-Off-Runde um die Bezirksmeisterschaft der B-Juniorinnen aus, so dass heute mit dem zweiten Spieltag dieser Runde begonnen wird. Die Mannschaft des SC Kirn-Sulzbach gastiert um 13 Uhr beim VfL Rüdesheim.
Ein Trainer bietet Rückzug an
Das Trainerkarussell kommt im Fußballkreis Birkenfeld nicht zum Stillstand: Jetzt hat Willi Kossligk angekündigt, als Trainer des Bezirksligisten TuS Kirschweiler aufzuhören. "Wir gehen nicht im Streit auseinander. Für mich ist die Verpflichtung eines Spielertrainers die einzige Möglichkeit, dass es mit dem Fußball bei der TuS weitergehen kann", ist die Erkenntnis des derzeitigen Coachs, der die personellen Probleme beim Tabellenzwölften als "ziemlich grauenhaft" einstuft.
"Mit einem Spielertrainer hätte der Verein zumindest einen Spieler mehr - und vielleicht bringt dieser ja auch noch Spieler mit". Das alles sei in einem Gespräch mit den Verantwortlichen erörtert worden. Jedenfalls bestätigt TuS-Geschäftsführer Bernd Brenner: "Wir sind mit der Arbeit von Kossligk sehr zufrieden."

