Modisch demonstrierte Geschlossenheit
13.08.2011 - KIRN
Von Günter Weinsheimer
FUSSBALL Kicker des VfR Kirn erhalten erstmals von den Bambini bis in die Ü 50 einheitliche Trainingsanzüge
Kleider machen Leute, hieß es im Sportzentrum Loh, wo alle Sport treibenden Kinder, Jugendliche, Trainer, Betreuer und Aktive des VfR 07 Kirn mit neuen Trainingsanzügen ausgestattet wurden. Erstmals in der über 100-jährigen Vereinsgeschichte zeige man beim VfR Kirn auch in Sachen Kleidung Geschlossenheit - von den Bambini über die Ü 50 bis hin zu den Aktiven, macht der Traditionsverein deutlich. Vorstandsmitglied Michael Kettern berichtet, dass die Dr.-Wolfgang-und-Anita-Bürkle-Stiftung die Jugendarbeit hoch bewerte und sich an den Kosten der Anzüge für die sieben Jugendmannschaften beteilige.
Hintergrund dieser Aktion sei, schildert Kettern weiter, nicht nur das einheitliche Aussehen. Auch der Vereinsgeist werde dadurch gestärkt. Seit einiger Zeit nehmen beim VfR Kirn sieben Jugendmannschaften von der A-Jugend bis zu den Bambini (G-Jugend) aktiv am Spielbetrieb teil.
Der Verein lege auch großen Wert darauf, dass die Kinder und Jugendlichen in Kirn gut ausgebildet würden, macht Kettern deutlich. Mit Oliver Jelacic, Rüdiger Hahn, Erhard Hoffmann, Thorsten Weyh, Timo Pascher, Stefan Mittnacht und Uwe Bauer habe der Verein Übungsleiter mit Format.
Der Verein hat nach Ketterns Worten ein Fahrzeug angeschafft, das die Jugendlichen zu den Auswärtsspielen bringt, und in Kürze soll mit den Umbaumaßnahmen des ehemaligen Borussia-Sportheimes begonnen werden. Hier soll ein Treffpunkt für Jugendliche entstehen.
„Wir wollen im gesamten Jugendbereich nach oben“, stellt VfR-Jugendleiter Thomas Kucharczyk während der Präsentation der G- bis zu den A-Junioren fest.
Auch Willi Kossligk, Trainer der Ersten Mannschaft des VfR Kirn, hat die gesamte Jugendarbeit fest im Auge. Er gibt die Leitlinien vor und arbeitet eng mit allen Übungsleitern zusammen. Kossligk sprach von einer „gesunden Basis des Vereins“. Oberstes Ziel müsse es sein, den Aktivenbereich mit Nachwuchsfußballern zu bestücken, erklärt Kossligk, dessen aktive Laufbahn beim ASV Oberstein begann und über Eintracht Bad Kreuznach führte. Er weiß, wovon er spricht, wenn er sagt, dass die jetzige Euphorie im Verein „mitgenommen“ werden muss. „Die Kinder und Jugendlichen, die für den VfR gegen den Ball treten, haben doch Eltern und Großeltern. Da lässt sich doch was bewegen.“

