„Lebendige Gemeinde“
27.05.2011 - GUMBSHEIM
GEMEINDECHECK II Matthias Heßdörfer schätzt die ruhige Wohnlage und die Vereine in Gumbsheim
Vor elf Jahren ist Matthias Heßdörfer mit seiner Frau nach Gumbsheim gezogen. Die AZ sprach mit dem Geschäftsführer der Winzer der Rheinhessischen Schweiz, der ursprünglich aus Unterfranken stammt, über seine Wahlheimat.
Wie würden Sie Ihre Gemeinde beschreiben?
Gumbsheim ist eine liebenswerte Weinbau- und Wohngemeinde in der Rheinhessischen Schweiz.
Was zeichnet Gumbsheim besonders aus?
Aufgrund fehlender Durchgangsstraßen ist Gumbsheim eine ruhige Wohngemeinde. Dies kommt insbesondere Familien mit Kindern zugute. Außerdem habe ich Gumbsheim als lebendige Gemeinde erlebt, die trotz ihrer geringen Größe einen guten Zusammenhalt hat. Die in Gumbsheim tätigen Vereine stellen Beachtliches auf die Beine.
Haben Sie einen Lieblingsort in Ihrer Gemeinde, an dem Sie gerne sind?
Der neu gestaltete Brunnenplatz ist eine sehr schöne Aufwertung des Gumbsheimer Ortsbildes, das Hauptgeschehen im Ort findet allerdings eher an und in der Gemeindehalle statt.
Gibt es etwas in Ihrer Gemeinde, das man verbessern sollte?
Außer einer ruhigen Wohnlage hat Gumbsheim so gut wie keine Infrastruktur zu bieten. Egal ob Kindergarten, Schule oder Einkaufsmöglichkeiten, hier fokussiert sich alles auf das benachbarte Wöllstein. Wenig erfreulich für die Kinder und ihre Eltern ist die Tatsache, dass der Spielplatz im Birkenring seit einiger Zeit geschlossen ist. Hier wäre zeitnahe Abhilfe wünschenswert.
Was ist Ihrer Meinung nach der schönste Ort in der Verbandsgemeinde?
Landschaftlich am schönsten ist das sogenannte „Tälchen“ zwischen Wöllstein und Neu-Bamberg, sehr genieße ich auch den Ausblick vom Wasserturm aus, der sich oberhalb von Wöllstein befindet. In den einzelnen Orten der Verbandsgemeinde wurde in den vergangenen Jahren viel getan, jeder Ort hat schöne Ecken und seine Reize, sodass es schwerfällt, einzelne Orte hervorzuheben.
Das Gespräch führte Claudia Wößner

