Fastnachter und AZ-Redaktion sprechen in Framersheim über Berichterstattung
14.01.2011 - FRAMERSHEIM
Von Anita Pleic
Das neue Jahr hat gerade begonnen, da wirft die Fastnacht schon ihre Schatten voraus. Die Vereine sind längst mitten in den Vorbereitungen für ihre Sitzungen, und auch bei der AZ laufen die Planungen zur Fastnachtsberichterstattung auf Hochtouren. Schließlich soll auch in diesem Jahr nach einer Sitzung jedes Vereins der AZ-Jokus vergeben werden. Die Wahl haben die Besucher.
Kurz bevor die ganz heiße Phase der Fastnacht beginnt, haben deshalb AZ-Redaktionsleiter Thomas Ehlke und Redakteurin Anita Pleic bei einem Vereinsforum mit den Fastnachtern aus dem Alzeyer Land im Clubhaus des Framersheim Carnevalclubs (FCC) diskutiert und Themen erörtert. Wie läuft die Berichterstattung? Wie wird der AZ-Jokus vergeben?
AZ verlost Einkaufsgutscheine
Wie im vergangenen Jahr haben dabei allein die Besucher jeder Sitzung die Wahl, wenn es darum geht, den besten Programmpunkt der jeweiligen Fastnachtssitzung zu wählen. Das Prozedere ist dabei denkbar einfach. Auf den Tischen liegen Stimmkarten, auf die am Ende der Sitzungs die Besucher ihren persönlichen Favoriten, sprich jenen Programmpunkt, der ihnen am besten gefallen hat, eintragen können. Dabei können sowohl Büttenredner, als auch Tanzgruppen oder Gesangsbeiträge genannt werden. Wer die Stimmkarte zusätzlich mit seinem Namen und der Adresse versieht, kann zudem selbst gewinnen. Denn die AZ verlost am Ende der Kampagne unter allen Teilnehmern Einkaufsgutscheine im Gesamtwert von 400 Euro.
Schon im vergangenen Jahr hatte die AZ die Aktion ins Leben gerufen und damit Erfolg gehabt. Die Neuauflage verspricht den Besuchern der Sitzungen auch diesmal wieder noch ein bisschen mehr Spaß, Spannung und Mitfiebern. Und für die närrischen Akteure, die in der Zeitung mit dem AZ-Jokus bedacht werden, ist es ein Zeichen, dass sie mit ihrem Beitrag ins Schwarze des Publikumsgeschmacks getroffen haben.
Den direkten Draht zur Redaktion stärken
Das Treffen mit den Vereinsvertretern diente auch dem Austausch. Wann und in welcher Form wird über Vereinsveranstaltungen berichtet? Wie kann der Verein sich in der Zeitung wiederfinden? Das geht natürlich auch außerhalb der Fastnachtszeit, etwa wenn interessante Projekte im Verein anstehen, eine neue Abteilung gegründet wird oder „Urgesteine“, die das Vereinsleben seit Jahrzehnten maßgeblich mitgeprägt haben, von der AZ porträtiert werden.
Im Gespräch mit den Zeitungsredakteuren nutzten die Vereinsvertreter die Möglichkeit, sich zu informieren, Fragen zu stellen, Anregungen zu geben und so den direkten Draht zur Redaktion zu verstärken. Ein besonderes Angebot der AZ-Redaktion ist das Projekt „Vereine machen Zeitung“. Dabei, so erklärte AZ-Redaktionsleiter Ehlke, haben nämlich die Vereine einmal die Chance, „die Seite zu wechseln“, selbst zu Berichterstattern aus ihrem Verein zu werden und eine Seite über ihren Verein zu gestalten.

