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Alzey 

Arzt lehnt Impfungen ab

20.11.2009 - ALZEY

Von Armin Burkart

SCHWEINEGRIPPE Vorsitzender des Gesundheitsnetzes nennt Wirkstoffverstärker als Grund

/FRAMERSHEIM. Der Vorsitzende des Gesundheitsnetzes Alzey und Framersheimer Hausarzt, Dr. Friedel Rohr, lehnt Impfungen gegen die "Schweinegrippe" ab. "Ich impfe meine Patienten auf Wunsch gegen die saisonale Grippe und empfehle diese Impfung auch, biete aber keine Impfungen gegen H1N1 (Schweinegrippe) an", sagte Rohr.

Der Framersheimer Arzt begründet seine Ablehnung in erster Linie mit dem in dem "Schweinegerippe-Impfstoff" enthaltenen Verstärker. Hier habe die alte Bundesregierung von Anfang an falsch informiert, "da ist massiv gelogen worden", protestiert Dr. Rohr. So sei die Behauptung unwahr, der Impfverstärker sei notwendig, weil die Pharmaindustrie sonst nicht ausreichend Zeit gehabt hätte, genügend Impfstoff zu produzieren. "Auf der ganzen Welt steht ausreichend Impfstoff ohne Verstärker zur Verfügung", behauptet Dr. Rohr. "Das Bundesgesundheitsministerium hat die Öffentlichkeit getäuscht. Für die Mitglieder des Bundestages wurde verstärkerfreier Impfstoff gefordert, während für die Bevölkerung der risikoreichere Impfstoff mit Verstärker bei der Pharmaindustrie bestellt wurde." Im Alzeyer Raum lehnten eine ganze Reihe von Ärzten ebenfalls die Impfung ab: "Nur fünf oder sechs Kollegen haben sich entschlossen zu impfen."

Dr. Rohr sieht inzwischen seine Skepsis bestätigt. In der Schweiz sei die Impfung für Kinder unter fünf Jahre und ältere Menschen verboten worden, in Deutschland werde inzwischen empfohlen, Schwangere nicht zu impfen. "Außerdem ist bekannt, dass bei 30 Prozent der Menschen die sich impfen lassen, Probleme auftreten", weiß Dr. Rohr. Er behandele seit drei Wochen in seiner Praxis eine Patientin, die nach der Impfung gegen "Schweinegerippe" an starken Nebenerscheinungen leide. "Diesen Risiken setze ich meine Patienten nicht aus, zumal die an `Schweinegrippe` erkrankten Personen, wenn sie direkt zum Arzt gehen, gut behandelt werden können."

Dr. Ralf Schneider, Alzey, bietet Impfungen gegen "Schweinegrippe" an und hat inzwischen etwa 150 Patienten geimpft. "Nur zwei waren danach bisher für einige Tage arbeitsunfähig", so Schneider. Täglich habe er jedoch auch sechs bis zehn Verdachtsfälle von Schweinegrippe in seiner Praxis. Ich selbst habe mich impfen lassen und hatte danach für zwei Tage leichtes Fieber", berichtet Schneider von seinen Erfahrungen.

"Bisher wissen wir, die Schweinegrippe verläuft meistens harmlos. Wir wissen auch, die Impfungen mit dem Impfverstärker haben mehr Nebenwirkungen als wir das aus bisherigen Immunisierungen kennen. Wir wissen aber nicht, was in den nächsten Monaten an Erkrankungen noch alles auf uns zukommt", so der Arzt. "Ich kläre prinzipiell meine Patienten über Nutzen und Risiken auf und dränge niemanden sich impfen zu lassen. Das muss jeder für sich selbst entscheiden", meint Dr. Schneider.

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21.11.2009 Dieser Kommentator ist bei uns nicht registriert.

Psssst, nicht dem Herr Dr. Friedel Rohr verraten...

Hoffentlich kriegt der Herr Dr. Friedel Rohr nie mit, dass Fluad, die Impfung gegen die saisonale Grippe, dieselben Adjuvantien enthält wie die Schweinegrippeimpfstoffe. Von der Zusammensetzung her ist Fluad (bis auf die zusätzlich enthaltene Zitronensäure in Spurenmenge) exakt dieselbe Zusammensetzung wie der Schweinegrippeimpfstoff Focetria.

21.11.2009 Dieser Kommentator ist bei uns nicht registriert.

Schlimm

Ich habe mich am Freitag gegen die Schweinegrippe impfen lassen.Das Ergebnis, irre Schmerzen im Arm bis zur Hand.Ich kann mit dem Arm nichts heben oder richtig greifen. Meiner Frau ergeht es ebenso. Nie mehr.

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